Bundeswehr: Von der Leyen schließt Libyen-Einsatz nicht aus

Bundeswehr: Von der Leyen schließt Libyen-Einsatz nicht aus

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Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen schließt einen Einsatz der Bundeswehr in Libyen nicht aus. Das Land müsse stabilisiert werden und eine funktionsfähige Regierung bekommen.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) schließt einen Einsatz der Bundeswehr zur Stabilisierung Libyens nicht aus. Der „Bild“-Zeitung sagte sie: „Deutschland wird sich nicht der Verantwortung entziehen können, dabei einen Beitrag zu leisten.“ Das wichtigste sei jetzt, das von Islamisten bedrohte Land zu stabilisieren und dafür zu sorgen, dass Libyen eine funktionsfähige Regierung bekomme. Die werde dann schnell Hilfe benötigen, Recht und Ordnung in diesem riesigen Staat durchzusetzen.

Es müsse zudem verhindert werden, dass der islamistische Terror im Norden Afrikas eine Achse bilden könne. Die Terrormiliz Islamischer Staat suche in Libyen die Verbindung zur Islamisten-Organisation Boko Haram im zentralen Afrika. „Wenn das gelingt, dann entsteht eine Achse des Terrors, die weite Teile Afrikas destabilisieren kann. Die Folge wären neue Flüchtlingsströme. Das dürfen wir nicht zulaDie deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen.ssen.“

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Die Ministerin sprach sich weiter für eine deutliche Aufstockung des Wehretats aus. „Die Bundeswehr ist in zahlreichen Einsätzen weltweit gefordert. Wenn wir all das von unserer Bundeswehr verlangen, müssen wir in Personal wie in moderne, sichere Ausrüstung investieren. Das werde ich dem Bundesfinanzminister wohlbegründet darlegen“, erklärte von der Leyen.

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