CDU: Richtungsdebatte hält an

von Henning Krumrey

Die Debatte über den künftigen Kurs der CDU zieht immer weitere Kreise.

Zustimmend zur Kritik des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Erwin Teufel äußerte sich der Berliner Landesvorsitzende und Spitzenkandidat Frank Henkel in der WirtschaftsWoche: "Wir müssen aufpassen, dass die Stammwähler nicht zu kurz kommen. Wir sollten selbstbewusst für unsere Werte einstehen, anstatt uns an einen vermeintlichen Zeitgeist anzupassen." Darunter leide das Profil der Partei: "Das konservative Profil hat unter dem Verlust von Friedrich Merz und Roland Koch gelitten. Auch Karl-Theodor zu Guttenberg hat eine Lücke hinterlassen, unabhängig von menschlichen Fehlern."

Dagegen sieht der Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises und Bundesvorstandsmitglied Thomas Rachel den Kern der CDU nicht gefährdet. Die Medien drängten der Union die Debatte auf, sie verrate mit dem Abschied vom Atom oder der Wehrpflicht das Allerheiligste. Rachel sagte der WirtschaftsWoche: "Der Kern der CDU sind das christliche Menschenbild, die soziale Marktwirtschaft und die europäische Integration – da kommt weder das Wort Kernkraft noch das Wort Wehrpflicht vor." Allerdings komme es darauf an, so der Repräsentant der Protestanten in der CDU, "die Herleitung unserer Entscheidungen aus dem christlichen Menschenbild und unseren Werten besser zu erklären und deutlich zu machen."

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