Cyberkrieg: Stresstest für das Cyberabwehrzentrum

Cyberkrieg: Stresstest für das Cyberabwehrzentrum

Die Bundesregierung plant einen Stresstest für das gerade erst gegründete Cyber-Abwehrzentrum. Am 30. November und 1. Dezember greifen Hacker die besonders abgeschirmten Computernetze von Bundesregierung, Behörden und Betreibern lebenswichtiger Infrastrukturen in großem Stil an.

Das berichtet die WirtschaftsWoche in ihrer am Montag erscheinenden Ausgabe. Die Cyberattacken sind Teil einer bundesländerübergreifenden Großübung, die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) vorbereitet wird. Das Drehbuch sieht vor, dass Hacker Computer ausspionieren, zum Absturz bringen oder so stark manipulieren, dass das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland erlahmt.

Mit der Übung will das Bundesamt die Folgen eines Angriffs auf Deutschland unter möglichst realitätsnahen Bedingungen durchspielen. Das Cyber-Abwehrzentrum wird erst am 1. April in Bonn eröffnet und hat gerade mal acht Monate Zeit, sich auf diesen Test vorzubereiten. Dass ein solcher Cyberangriff realistisch ist, hat Estland vor vier Jahren erlebt. Dort wurden nach einem Attacke Regierungsstellen, die größte Bank und einige Versorgungsunternehmen auf einen Schlag stillgelegt.

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