
Doch danach sieht es zumindest bei den Dax-Konzernen nicht aus, ergab eine Umfrage der WirtschaftsWoche bei den 30 größten börsennotierten Unternehmen. Zwar will ein knappes Viertel im Laufe des Jahres Personal abbauen. Doch ein Drittel wird seine Belegschaft halten; fünf Dax-Gesellschaften wollen sogar noch in diesem Jahr mehr Jobs schaffen.
Die Umfrage macht Hoffnung, dass viele Firmen ihre Fachkräfte in den nächsten Aufschwung retten werden. Dabei nutzt fast die Hälfte der Dax-Konzerne Kurzarbeit, acht von ihnen wollen anschließend kein Personal abbauen. Der Gaslieferant und Anlagenbauer Linde arbeitet noch maximal bis Mitte 2011 kurz. Beim Stahlkonzern Salzgitter könnte die Maßnahme längstens bis Ende 2010 laufen, beim Kasseler Bergbauunternehmen K+S bis ins nächste Jahr hinein. Der Pharma- und Chemiekonzern Merck nutzt die Sparjobs wohl nur noch bis Ende des Jahres.
Jobmotoren im Dax
Mit Linde und dem Stahlkonzern ThyssenKrupp geben nur zwei Dax-Firmen an, ihren Personalbestand an eine niedrigere Produktion anpassen zu müssen. Zahlreiche Dax-Unternehmen, darunter der Gesundheitskonzern Fresenius, die Versicherungsgruppe Münchener Rück sowie die Deutsche Telekom, expandieren dagegen und wollen künftig mehr Personal einstellen.
Der Energieriese E.On hat vor, bis 2011 europaweit bis zu 30 Milliarden Euro unter anderem in neue Kraftwerke zu stecken und so allein in Deutschland 15.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen.













