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Dax-Umfrage: Konzerne wollen ihre Fachkräfte retten

von Mark Fehr und Daniel Rettig

Quer durch den Wahlkampf geisterten Gerüchte über einen stillen Pakt zwischen Politik und Arbeitgebern: krisenbedingte Entlassungen erst nach der Stimmabgabe, um einen schwarz-gelben Sieg nicht zu gefährden.

WirtschafstWoche-Umfrage bei den 30 Dax-Unternehmen
WirtschafstWoche-Umfrage bei den 30 Dax-Unternehmen

Doch danach sieht es zumindest bei den Dax-Konzernen nicht aus, ergab eine Umfrage der WirtschaftsWoche bei den 30 größten börsennotierten Unternehmen. Zwar will ein knappes Viertel im Laufe des Jahres Personal abbauen. Doch ein Drittel wird seine Belegschaft halten; fünf Dax-Gesellschaften wollen sogar noch in diesem Jahr mehr Jobs schaffen.

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Die Umfrage macht Hoffnung, dass viele Firmen ihre Fachkräfte in den nächsten Aufschwung retten werden. Dabei nutzt fast die Hälfte der Dax-Konzerne Kurzarbeit, acht von ihnen wollen anschließend kein Personal abbauen. Der Gaslieferant und Anlagenbauer Linde arbeitet noch maximal bis Mitte 2011 kurz. Beim Stahlkonzern Salzgitter könnte die Maßnahme längstens bis Ende 2010 laufen, beim Kasseler Bergbauunternehmen K+S bis ins nächste Jahr hinein. Der Pharma- und Chemiekonzern Merck nutzt die Sparjobs wohl nur noch bis Ende des Jahres.

Jobmotoren im Dax

Mit Linde und dem Stahlkonzern ThyssenKrupp geben nur zwei Dax-Firmen an, ihren Personalbestand an eine niedrigere Produktion anpassen zu müssen. Zahlreiche Dax-Unternehmen, darunter der Gesundheitskonzern Fresenius, die Versicherungsgruppe Münchener Rück sowie die Deutsche Telekom, expandieren dagegen und wollen künftig mehr Personal einstellen.

Der Energieriese E.On hat vor, bis 2011 europaweit bis zu 30 Milliarden Euro unter anderem in neue Kraftwerke zu stecken und so allein in Deutschland 15.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 09.11.2009, 22:29 UhrAnonymer Benutzer: stuchlik

    Die Studie glaubt selbst nicht was da geschrieben wurde. Das ist Verarschung der Leser, Wenn die Firmen überhaupt was wollen, dann sind das Mitarbeiter, die max. 18 sind, min. 10 Jahre berufserfahrung haben, flexibel sind und umsonst arbeiten

  • 05.10.2009, 19:02 UhrAnonymer Benutzer: Daniel Rettig

    @Vielklang: Freut uns sehr, zu ihrem Amüsement beigetragen zu haben. Das Problem dabei: Empirie lässt sich nun mal schwer leugnen. Ernsthaft.

  • 05.10.2009, 18:06 UhrAnonymer Benutzer: Vielklang

    Konzerne wollen ihre Fachkräfte retten

    HAHA - Mal kurz gelacht.

    ich glaube, die Studie kann man in die Tonne treten...

    Alles wird gut

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