Kommentare zu: Armutsbericht: Bedarfsgewichteter Käse

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21 Kommentare
  • 24.05.2008, 18:00 UhrAnonymer Benutzer: Vaith

    Aus der Sicht eines Lobbyisten der Wirtschaft und Gutverdieners bin ich über den Artikel nicht überrascht.
    An der Quelle saß der Knabe........

  • 24.05.2008, 19:48 UhrAnonymer Benutzer: Steuerzahler

    Wie nicht anderst zu erwarten hat Herr Prof. Sinn mal wieder totalen Unsinn geredet. Der Mann weiss doch überhaupt nicht wie die unteren Einkommen ums überleben kämpfen müssen. Soll der doch bitt schön mal von monatlich 1.500 EUR brutto mit Familie aus auskommen. Von den Rentner ganz zu schweigen. Nur ein Ex-bundespräsident kassiert sein volles Gehalt bis zum Tod weiter. Die Mehrheit muss mit 800 EUR +/- monatlich auskommen.

  • 25.05.2008, 02:43 UhrAnonymer Benutzer: Thomas S.

    irgendwie ließt sich der Artikel so, als hätte in Deutschland jeder Anspruch auf ALG ii, das stimmt aber nicht. Gerade junge Erwachsene erhalten nur stark eingeschränkt Leistungen. ich beispielsweise bin in einer Situation gelandet in der ich, obwohl Langzeitarbeitslos, meine Krankenversicherung selbst zahlen muss. Weil in Deutschland eben noch nichtmal jeder Einwohner Anspruch auf Gesundheitsleisungen hat, ich denke, dass das in vielen anderen Ländern anders ist, in denen mit einem universellen Gesundheitssystem. Aber ich werde vermutlich gehen. Man kann in Deutschland nicht die Ausbildung machen, die man will oder nur auf Umwegen und dann sowas, irgendwann reicht es auch. Wenn dieses Land nicht aufwacht und irgendwann vernünftig wird, rennen eben weiter Leute wech. Mich wundert auch sehr, dass beispielsweise die Niederlande die niedrigste Arbeitslosenrate in der EU haben, trotz Mindestlohn (oder vielleicht gerade deshalb), ist ja deutschen Volkswirten zurfolge unmöglich, dass ein Land mit Mindestlohn eine niedrige Arbeitslosenrate haben kann. Auch möchte ich auf die aktuelle Studie zur Effizienz des Sozialstaates hinweisen, in der Deutschland auch mal wieder schlecht abgeschnitten hat. Das Land auf Platz 1, Tschechien, ist für mich übrigens Auswanderungskandidat, da ich vermutlich mehr oder nur unbedeutend weniger als in Deutschland verdienen kann. Glücklicherweise hat das Land, soweit ich weiß, kein duales Ausbildungssystem, also sind Leute mit einer unüblicheren Ausbildung weniger Diskriminierungsgefahr ausgesetzt als hierzulands. ich hoffe, dass diese Länder Deutschland schnellstmöglich in ihrer Wirtschaftskraft überholen. Übrigens, aber das ist wohl in Deutschland unbekannt, hat das ein oder andere neue 2004 Ex-Ostblockland laut Eurostat schon eine höhere Kaufkraft als Portugal. Manche Region eine höhere als berlin (Zahlen 2005). ist offenbar bei Herrn Sinn noch nicht angekommen.

  • 25.05.2008, 10:08 UhrAnonymer Benutzer: vorhergesagt

    Hr. Sinn würde sich und seine bisherige Propaganda für falsch erklären, wenn er jetzt was anderes sagt. Der Lohnverzicht und auch die Hetze gegen die Rente hat sich am Ende anders ausgewirkt, als von ihm und anderen Wirtschaftsforschern vorausgesagt. So ist es, wenn man der Meinung der ach so sozialen Arbeitgeber hinterherrennt und alles vertritt, was von der Seite so herkommt.
    Vorgefertigte Ergebnisse!

  • 25.05.2008, 14:20 UhrAnonymer Benutzer: Zamir Zebulovic

    Hans-Werner Unsinn, Zimmermann, Michael Hüther, Miegel,
    biedenkopf, Späth und viele mehr, egal aus welchem Wald diese
    Sinnlos-Schwätzer irgendwann einmal vertrieben wurden, es ist empfehlenswert, diesen Kanalbandwürmern, endlich den sogenannten Deutschland-Spaziergang zu verordnen. berlin, München, Hamburg, Frankfurt, ja selbst Düsseldorf, wer diese
    einst blühenden Städte privat oder geschäftlich vor 10-12 jahren
    besuchte und die bilder aus der Erinnerung, mit der Gegenwart
    vergleicht, wird sich sehr erschrecken: Verwahrlosung von immer
    mehr Normalbürgern, zunehmender Dreck, bettelvandalismus
    und furchtbare, beschmierte Ecken und Plätze auch in den Zentren.
    Das sind die untrüglichen Wahrzeichen des deutschen Zerfalls.
    Nicht lästern, das Müllproblem von Neapel könnten wir bald unser
    Eigen nennen. Viel schlimmer: das deutsche Volk ist nicht lernfähig.
    Unsere wunderbare Geschichte der letzten 100 Jahre, fordert uns geradezu auf, auch ohne verheerende Weltkriege und ohne bombennächte, jegliches Leid, das über uns kommt, mit Fassung zu
    ertragen. Die deutsche Elite war noch nie so gut wie heute, wo wir
    wieder bei Hans -Werner Sinn und seinen Kumpanen angekommen wären.
    Gruss Zamir

  • 25.05.2008, 14:43 UhrAnonymer Benutzer: Ogdan Ücgür

    Lieber Zamir Zebulovic,

    haben Sie schon einmal geschaut, in welchen Teilen der von ihnen angeführten Städte die entsprechenden Entwicklungen (Verwahrlosung, Vermüllung, Dreck, billigshops etc.) eingetreten sind und wie sich dort die Wohnbevölkerung zusammensetzt?

    Haben Sie schon einmal geschaut, in wessen Händen die bettlersyndikate sind und wer den bettelvandalismus ausführt.

    Evtl. wäre das eher ein Ursachenhinweis, als ihr Hinweis auf den sog. Armutsbericht. Schauen Sie sich doch einmal die Haushalte von Hartz iV Empfängern z. b. im bayerischen ländlichen Raum an - oder in Kleinstädten wie Eichstätt oder Passau. Da ist von solchen Symptomen nur sehr sehr wenig zu sehen - und dann schauen sie einmal, wer dort zu den Leistungsempfängern gehört.

  • 25.05.2008, 16:29 UhrAnonymer Benutzer: Thomas S.

    An Steuerzahler,
    ich weiß nicht, was ihre Ausbildung ist, aber vielleicht überlegen Sie sich einmal auszuwandern. ich weiß auch nicht, ob Sie Alleinverdiener sind. Sollten Sie handwerklich tätig sein, gibt es gute Chancen u.a. in den Niederlanden (die Sprache dürfte auch nicht zu schwer zu lernen sein), aber auch in Gb, da sind auch die Möglichkeiten im kaufmännischen und Dienstleistungsbereich gut(Deutsch als Muttersprache für Export z.b.) Einfach mal auf meinestadt bei den Stellenazeigen den Ländernamen eingeben für den Sie sich interessieren oder eben für Gb mit Deutsch, aber auch iRL: toplanguagejobs.co.uk (o. irishjobs.ie). (für CZ jobsinprague.cz) Es gibt viele Möglichkeiten.

  • 25.05.2008, 22:59 UhrAnonymer Benutzer: Richard Schreck

    Armut hat nicht unbedingt mit Einkommen zu tun. Wenn z.b. ein Stück Erdbeerkuchen € 2,65 kostet, was man zugegebenermaßen nicht unbedingt braucht, aber ein gutes beispiel für die Preisexplosionen unserer Tage sind, dann ist Armut der Zustand des nicht-kaufen-könnens für fast alles. Denn nicht alle sind Hartz-iV-Empfänger, die müssen dan ALLES selbst zahlen. Und auch das Gewäsch von Herrn Sarrazin ändert daran nichts! Die Menschen sind arm, weil die Dinge des Lebens zu viel kosten, unabhängig von dem was sie kriegen und wie das in EU-Statistiken aussieht.

  • 26.05.2008, 10:07 UhrAnonymer Benutzer: Zamir Zebulovic

    Lieber Oqdan,
    absolut richtig, dann sind wir schon beim Detail angekommen. Es
    verhält sich doch so, dass Armut und Überfluss (Müll einfach überall
    hinwerfen und der Umgang, mit den wesentlichen Dingen, die ein
    Mensch und eine Familie tatsächlich benötigen), sehr bunt gemischt
    in unserer Gesellschaft nebeneinanderher existieren. Weder der
    Hartz iV-Empfänger, noch, der Analyst, der Fontsbesitzer, der
    Wohlhabende, können mit der Geldmenge, die ihnen zur Verfügung
    stehen ökonomisch und gezielt umgehen. Viel schlimmer noch:
    beim Wohlhabenden ist die Verschwendung um so grösser und fällt
    nicht direkt ins Gewicht, was die Grundmittel: Nahrung, Kleidung
    und Wohnung betrifft. Die Subprime-immobilien-Krise, zeigt uns doch sehr konkret, wie Risikokapital in großen Mengen, Spekulantentum und vorsätzlicher betrug an den börsen, die ganze
    Gesellschaftsordnung in Gefahr bringen. Nocheinmal, der Hartz-iV-
    Empfänger und der Manager, Politführer, Funktionär, Neureiche, haben sehr viele Gemeinsamkeiten in ihrem Verhalten; die Armen und die Reichen schamrotzen sich seit Jahrtausenden, ohne
    jegliche Verantwortung durch die Menschheitsgeschichte. beide
    Randgruppen zeigen uns am Ende die tiefe, innere Zerrissenheit
    des Menschen auf. Für besserung oder gar Heilung gibt es keinerlei
    Anzeichen, solange die grossen Kirchen, Gewerkschaften und um noch ein abschreckendes beispiel zu nennen, die "SPD", ihre
    mafiosen Spielchen treiben können (Verdummung, Verachtung, Vernichtung).
    Gruss Zamir

  • 26.05.2008, 12:10 UhrAnonymer Benutzer: TobyR

    Sinn... der würde auch bei jemandem, der in Lumpen unter einer brücke schläft, noch von kleinbürgerlichem Wohlstand reden und dies mit irgendwechen "berechnungen" belegen wollen.

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