Bild: REUTERSPlatz zehn: Niederlande
Die Niederlande gehören zu den High Wealth Countries, also zu den Ländern, in denen Haushalte im Schnitt mehr als 26.800 Euro Netto-, beziehungsweise 38.700 Euro Brutto-Geldvermögen besitzen. So besitzen die Niederländer laut dem Global Wealth Report pro Kopf 109.943 Euro Vermögen (brutto). Das Bruttoinlandsprodukt beträgt dagegen 36.130 Euro pro Kopf.
Bild: REUTERSPlatz neun: Australien
Der durchschnittliche australische Haushalt verfügt über ein Geldvermögen in Höhe von 93.359 Euro. Im Vergleich: Das Bruttoinlandsprodukt beträgt 50.371 Euro pro Kopf. Das ergibt Platz neun im Ranking der wohlhabendsten Staaten.
Bild: dapdPlatz acht: Kanada
Die Kanadier besitzen ein durchschnittliches Pro-Kopf-Vermögen von 95.530 Euro brutto beziehungsweise 59.913 Euro netto. Seit dem Jahr 2000 ist das weltweite Brutto-Geldvermögen um mehr als 100 Billionen Euro gestiegen - das ergibt eine jährliche Wachstumsrate von 3,1 Prozent. Allerdings fraß die Inflation diesen Gewinn wieder auf, sodass die Vermögen real stagnierten, wie die Allianz erklärte. Die Aufsteiger in die Vermögens-Mittelschicht kommen vor allem aus Schwellenländern.
Bild: APPlatz sieben: Italien
Die Italiener belegen laut der Allianz-Erhebung den siebten Platz. Ihnen steht pro Kopf ein Vermögen in Höhe von 58.380 Euro (brutto) zur Verfügung.
Bild: APPlatz sechs: Frankreich
Die Franzosen schaffen es mit einem Brutto-Geldvermögen von 63.392 Euro auf den sechsten Rang. Das BIP pro Kopf beträgt nur rund die Hälfte, nämlich 31.620 Euro.
Bild: dpaPlatz fünf: Deutschland
Die Geldvermögen der Bundesbürger sind im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent gestiegen. Demnach besitzt ein Deutscher im Schnitt abzüglich seiner Schulden 38.521 Euro. Weltweit ging der Vermögenszuwachs auf eine Rate von 0,6 Prozent pro Kopf zurück. Während die globale Mittelschicht wuchs, sank der Untersuchung zufolge sowohl die Zahl der Reichen mit mehr als 26.800 Euro Nettovermögen als auch die der Armen mit weniger als 4.500 Euro.
Bild: dpaPlatz vier: Großbritannien
Die Briten erreichten im vergangenen Jahr ein Brutto-Geldvermögen (pro Kopf) von 82.162 Euro. Wegen der international eher geringen Vermögenswachstumsrate in Höhe von drei Prozent - also einem Wachstum auf Höhe der Inflation - spricht die Allianz davon, dass es den Sparern in den letzten elf Jahren nicht gelungen sei, reale Wertzuwächse zu erzielen. Die Ursache dafür liege auf der Hand: Die Sparanstrengungen würden von wiederkehrenden Krisen an den Finanzmärkten zunichte gemacht; vor allem in den USA und Europa verlief die Vermögensentwicklung in jüngster Zeit enttäuschend.
Bild: REUTERSPlatz drei: Japan
Die Japaner haben im Schnitt ein Geldvermögen von 123.099 Euro brutto. Und das Vermögen wächst stetig weiter. 2011 war Westeuropa sogar die einzige Region weltweit, in der die Vermögen in Summe schrumpften.
Bild: APPlatz zwei: USA
Dicht auf Japan folgen die USA mit einem Vermögen in Höhe von 123.586 Euro pro Kopf. Das BIP pro Kopf beträgt in den USA dagegen nur rund ein Viertel dieser Summe, nämlich 37.093 Euro.
Bild: ReutersPlatz eins: Schweiz
Das meiste Geld haben die Schweizer zur Verfügung: Sie besitzen ein durchschnittliches Geldvermögen in Höhe von 214.794 Euro. Damit besitzen sie rund das Zehnfache des weltweiten Durchschnitts. Diesen taxiert der Global Wealth Report bei 21.493 Euro Brutto-Geldvermögen im Jahr 2011. Pro Kopf erwirtschaften die Eidgenossen vergangenes Jahr übrigens 60.417 Euro.
Platz zehn: Niederlande
Die Niederlande gehören zu den High Wealth Countries, also zu den Ländern, in denen Haushalte im Schnitt mehr als 26.800 Euro Netto-, beziehungsweise 38.700 Euro Brutto-Geldvermögen besitzen. So besitzen die Niederländer laut dem Global Wealth Report pro Kopf 109.943 Euro Vermögen (brutto). Das Bruttoinlandsprodukt beträgt dagegen 36.130 Euro pro Kopf.
Wenn Statistiker und Ökonomen in diesen Tagen neue Konjunkturdaten präsentieren, haben die Unternehmen oft keinen Grund zur Freude. Quer durch die Wirtschaft wachsen die Sorgen vor einem Abschwung. Allein die deutschen Verbraucher sind weiter in ungebrochen positiver Stimmung. Das hat gute Gründe. Der Aufschwung der vergangenen Jahre schlägt sich nicht nur in den Kassen des Bundesfinanzministers nieder, sondern zunehmend auch in der Einkommenssituation der privaten Haushalte. In den letzten fünf Jahren hat sich der Anteil der unter 65-Jährigen, in deren Haushalt netto 3000 Euro und mehr verdient werden, von 31 auf 41 Prozent erhöht. Der Anteil jener, deren Nettohaushaltseinkommen unter 2000 Euro liegt, ist im selben Zeitraum von 40 auf 31 Prozent gesunken.
Bürger zeihen positive Bilanz
Entsprechend zählen sich immer mehr Bürger zu den Wohlstandsgewinnern. Zogen 2006 lediglich 19 Prozent die Bilanz, dass es ihnen besser ging als fünf Jahre zuvor, waren es 2010 bereits 26 Prozent – und aktuell 30 Prozent. Der Kreis, der sich als Wohlstandsverlierer sieht, hat sich im selben Zeitraum von 37 auf 24 Prozent verringert. Besonders die unter 45-Jährigen ziehen heute eine weit positivere Bilanz als in der Mitte des vergangenen Jahrzehnts. Von den 30- bis 44-Jährigen ging es 2006 lediglich 24 Prozent besser als fünf Jahre zuvor, dagegen 37 Prozent schlechter. Heute sehen sich in dieser Altersgruppe 44 Prozent als Wohlstandsgewinner, nur noch 20 Prozent als Verlierer. Auch bei den 45- bis 60-Jährigen sowie den 60-Jährigen und Älteren hat sich der Anteil derjenigen, die sich materiell im Abwärtstrend sehen, signifikant verringert.

Es ist besonders erfreulich, dass dieser positive Trend auch quer durch alle Einkommensschichten zu beobachten ist. Das gilt vor allem für die Bezieher unterdurchschnittlicher und mittlerer Einkommen. Von Personen aus Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen von weniger als 1750 Euro sah sich 2006 noch fast jeder Zweite als Wohlstandsverlierer. Heute sind es nur noch 29 Prozent. Der Anteil der Wohlstandsgewinner hat sich in dieser Gruppe von 12 auf 25 Prozent verdoppelt.
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