Kommentare zu: Sinn: Staat sollte Opel, Schaeffler und Märklin nicht retten

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49 Kommentare
  • 26.02.2009, 16:55 UhrAnonymer Benutzer: new world

    Über Herrn Sinn kann man ja trefflich streiten, hier hat er aber
    wahre Worte gesprochen. Alle kann man nicht retten, deshalb
    keinen. Sehr wahr.

  • 26.02.2009, 17:00 UhrAnonymer Benutzer: Besserwisser

    Der Grundfehler war die banken zu retten. Es war abzusehen, dass diese sich erst mal selbst sanieren müssen und damit keine Kredite mehr vergeben werden. Damit war auch klar, dass die deutschen Unternehmen wie Dominosteine umfallen werden.
    Richtige wäre es gewesen die banken in die insolvenz gehen zu lassen und stattdessen über staatliche Programme die Kreditversorgung der Wirtschaft für einige Jahre sicherzustellen, bis sich neue banken diese Aufgabe wieder übernehmen können. Der Schaden wäre geringer gewesen, aber da ja in den Aufsichts- und beiräten überall Politiker sitzen, ging das natürlich nicht. besser man lässt den Mittelstand vor die Hunde gehen. Schäffler hat kein Strukturproblem sondern ist von banken und beratern in die Übernahme getrieben worden, um möglichst hohe beratungshonorare einstreichen zu können. Ohne die durch die banken verursachte Kriese hätte auch Schäffler kein Problem.

  • 26.02.2009, 17:15 UhrAnonymer Benutzer: Franconian

    Herrn Sinns Argumentation ist sicherlich schlüssig, aber letztendlich wird dieser darwinitischer Ausleseprozess eine erhebliche Menge an Arbeitslosen hinterlassen. Sicherlich werden nicht alle gefährdeten Unternehmen komplett untergehen, aber wenn nur jedesmal ca 30 % der belegschaft auf der Strecke bleibt, hat der Staat ein Heer von Arbeitslosen, die er ebenfalls nicht bezahlen, und natürlich weniger Steuereinnahmen, die Krankenkassen weniger beitragseinnahmen. Dann werden wieder die Lohnnebenkosten steigen ... etc etc ...
    So, lieber Staat, welches Schweinderl hättest denn gern .....

  • 26.02.2009, 17:33 UhrAnonymer Benutzer: Printao

    besser kann man es keinem mehr erklären. Das könnten sogar unsere Politiker mal verstehen. Aber es wird leider wiedermal anders kommen, denn das mit niederen instinkten behaftete Führungsduo Merkel/Steinbrück will wiedergewählt werden und da stellt sich wirklich einmal die Frage, ob diese Parteien-Demokratie die beste aller Staatsformen ist. Kann man nur hoffen, dass die FDP dann auf > 50% kommt.

  • 26.02.2009, 17:36 UhrAnonymer Benutzer: Klaus

    Herr Sinn hat Recht...der Staat hat sich bei Opel herauszuhalten,entweder finden sich private investoren oder das Unternehmen geht pleite..so funktioniert Marktwirtschaft.

    Allein die Vielzahl der möglichen Fälle stellt ein "Risiko" für die bundestagswahlen dar...ein gewisser Populist der Linken hält sich derzeit sehr zurück um dann im richtigen Augenblick wie ein Rattenfänger durch die Strassen zu ziehen..das muss die Politik immer im Augen behalten!!

  • 26.02.2009, 17:38 UhrAnonymer Benutzer: vogelhaus

    Ja, wirklich: so einfach ist das, Unternehmen die nicht zum notwendigen System gehören und im Wettbewerb nicht bestehen können muss man fallen lassen, ohne wenn und aber. Dass dort Arbeitsplätze verloren gehen, ist die halbe Wahrheit, denn ich kaufe die Waren oder Dienstleistungen dann von einem anderen Anbieter und dort entstehen neue Arbeitsplätze oder es werden bestehende erhalten. So funktioniert die Natur und auch die Marktwirtschaft.
    Auch diese Krise gehört dazu und wir können froh sein, dass es die ganze Welt betrifft (dank Globalisierung) und dieser weltweite "Wirtschaftskrisenkrieg" viele Opfer hat, aber die meisten überleben werden und die meisten selber nicht unschuldig sind.

  • 26.02.2009, 17:39 UhrAnonymer Benutzer: c-nes

    Sorry, Herr Sinn, aber eine Rettung der Landesbanken und der HRE ist bei bestem Willen nicht nötig. Die Folgen des Ausfalls sind kalkulierbar. Natürlich würde das die Krise verschlimmern, aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Denn ist die Krise faktisch einmal überstanden (das wird sobald nicht sein), werden wir uns so schnell nicht berappeln können, da uns die Schuldenorgie zu hart getroffen hat.

    Auf eines muss ich bestehen, die "linken Ökonemen" sind nicht mehr als Stammtischphilosophen. Wer sich nicht von seiner politischen Couleuer nicht freimachen kann, sollte sich trotz entsprechender Ausbildung nicht als Ökonom bezeichnen. Solche Leute kommen einem schlafwandelnden Nachtwächter gleich.

  • 26.02.2009, 17:44 UhrAnonymer Benutzer: vogelhaus

    @ c-nes: an der HRE hängt die Depfa und die verleiht in großem Stil an Staaten, Länder und Kommunen Geld. Hier müsste der Staat also seinen Geldgeber fallen lassen. Wird eher nicht möglich sein.

  • 26.02.2009, 18:32 UhrAnonymer Benutzer: Gerhard

    Die banken-Lobby hat uns in die Krise gebracht, nicht die Unternehmen. Es sollte somancher mal nachdenken, wer ihm das
    monatliche Gehalt bezahlt.
    M. E. wäre es besser, so manchen selbst ernannten 'berater' in die Wüste zu schicken.

  • 26.02.2009, 19:09 UhrAnonymer Benutzer: Kyoto

    Die Fastenzeit hat gerade begonnen.
    Gerade Herr Sinn sollte einmal innehalten und und sein eigenes Verhältnis zum Antisemitimus klären.
    Jemand der die Schoa so verharmlost wie Herr Sinn sollte keine Plattform in den Medien erhalten,
    die Krise ist nämlich auch eine Vertrauenskrise und Vertrauen hat Herr Sinn gründlich verspielt.

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