Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
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15 KommentareHerr Professor Sinn hat völlig recht, Mindestlöhne sind schädlich.
Löhne und Gehälter, die unmittelbar an Preissteigerungsraten für
benzin, Gas, Strom, Lebensmittel und Mieten gekoppelt sind; dann kommt der nächste Aufschwung wie von selbst. Gesellschaftliche
Verarmung beginnt im Kopf und endet auf dem Konto. Was nützt
die Wirtschaftswissenschaft, wenn Milliarden von Werten an den Weltbörsen verzockt, verbrannt und vernichtet werden ?
Geld ist nicht essbar und Rohstoffe haben ein MHD.
Gruss zamir
... eine Sache die ich zum Thema Mindestlohn nicht ganz verstehe: Nehmen wir das beispiel Post: Durch den Mindestlohn fallen 8000 Arbeitsplätze bei billiganbietern weg. Würden ohne diesen Mindestlohn nicht einfach 8000 Mitarbeiter bei hochpreisigen Anbietern wegfallen? Klar ist mir, dass das Porto mit Mindestlohn nicht so sinken wird, wie es könnte. Das kann man aber unter sozialen Gesichtpunkten vertreten. Oder?
Freue mich, wenn mir das jemand genauer erläutern kann.
Wenn Hr. Sinn so von niedrigen Löhnen überzeugt ist, warum fängt er nicht bei sich an und sieht zu, wie man so mit 1000,- € brutto auf Dauer zurecht kommt.
Wieso halten wir uns institute, die nur darauf aus sind begründungen zu finden, dass die Arbeitgeber möglichst gar keine Löhne mehr zahlen sollten?
Durch seine üble Propaganda sind wir doch erst in diese Situation gekommen.
@Kritiker
Du hast die Argumentation von Prof. Sinn offensichtlich nicht verstanden. Herr Sinn ist sich durchaus bewusst, dass es sehr schwer ist von 1000Euro brutto zu leben. Aber das ist immernoch besser, als aufgrund eines Mindestlohnes seinen Job zu verlieren und von ALG zu leben.
@David
Nein, mit Mindestlohn: 8000 die viel verdienen, 8000 die arbeitslos sind. Ohne Mindestlohn: 16000, die mittelmäßig verdienen. Das ist das Prinzip. Lieber viele, die wenig verdienen und dafür wenig Arbeitslose, als wenige die viel verdienen und dafür viele Arbeitslose!
Mindestlöhne sind genauso Kontraproduktiv, wie die SPD in einer Regierung. Mehr muss man da nicht sagen. Wenn man kein Problem hat die gesamte deutsche Gesellschaft in noch schlimmeres unglück zu stürzen der wählt SPD. Der Rest der endlich mal was bewegen und uns aus den Teufelskreis bugsieren will, der wählt bitte CDU oder FDP. Alles andere ist verantwortungslos und einfach nur bescheuert. Denn alles was uns schadet will die SPD nicht ändern oder hat es uns selbst aufgebürgt. Warum wir alle zu wenig Geld haben liegt nicht daran, das wir keine Mindestlöhne haben. Die kalte Progression, in naher Zukunft für 2 Rentner und die eigene Alters- und Krankenvorsorge aufkommen zu müssen, die geringen Aufstiegschancen, das pessimistische Klima, die z.T fehlende Annerkennung, die relativ geringen Gehälter, sowie der ungerechte & überhöhte Steuersatz machen das Land sehr unattraktiv. Jedoch will die SPD daran nicht ändern und seltzt weiterhin auf die kalte Progression. Das sogenannte Steuerpaket der SPD kostet den Staat 40 milliarden Euro, bringt den meisten aber nur Steuererhöhungen, wenn man sich das genau anguckt und analysiert (siehe als bsp. Focus). An der CDU und/oder der FDP führt jedenfall momentan kein Weg vorbei. Alles andere ist verantwortungslos.
Wenn die Welt doch immer so einfach wäre.
Warum wurde schwarz-gelb eigentlich jemals abgewählt?
an Du,
selbst 1000,- € müüsen erst mal erreicht werden. Tariflohn für Friseuesen in Thüringen liegt bei 3,26,- €. Um da auf 1000,- € zu kommen sind über 300 Stunden nötig. Selbst leistungsbezogene Anreize bringen einen nicht auf die Summe. Wie man das Ausgleichen will, da bleiben die meisten sogenannten Wissentschaftler die Antwort schuldig.
Übrigens ist der beruf noch nicht mal unter Geringqualifizierung abzustempeln, da die Leute 3 Jahre lernen müssen.
Als Prof. hat man doch nur eine sehr beschränkte Sicht auf die Dinge, die sich ausserhalb ihres Lebens abspielen.
Mindestlöhne einführen ist doch genauso wie Höchstpreise einzuführen - schwachsinnig!
Man greift in den Marktmechanismus an einer Stelle ein, die sich im Grunde nicht verändern lässt, es entstehen Mehrkosten, die dann wieder von den bürgern zu zahlen sind.
Also eine loose-loose situation.
Ludwig Erhard wollte eine Wirtschaftsordnung, in der alle Schichten ohne staatliche Hilfen auskommen und schrieb ausdrücklich, dass Löhne ausreichend hoch sein müssten, um eine angemessene Lebensführung zu sichern. Auch stellte er Unternehmer heraus, wie den früheren Chef der Salamander AG, Dr. Haffner, die viel leisteten, aber sehr bescheiden lebten. Erhard erteilte Protzerei, Angeberei, auf dem großen Fuß leben, Verschwendungssucht eine klare Absage. Ebenso Leuten, die von anderen die letzte Mark, den letzten Pfennig verlangten. Man könnte es auch mit Willy brandt, bezogen auf die weitverbreitete Gier heutzutage sagen: "lieber eine Nummer kleener!"
Wirtschaftspolitisch muss man sicherlich gegen die Einführung von Mindestlöhnen sein. Die Gründe kann man überall nachlesen.
Gesellschaftspolitisch muss man die Vor- und Nachteile abwegen.
Aus einer liberalen Sichtweise heraus muss man sicherlich auch gegen Mindestlöhne sein, da sie die Freiheit der individuen einschränken.
Aber aufgrund der Einführung von Mindestlöhnen (Annahme 5-7€) eine Attacke auf die Wirtschaftsordnung bzw. die Marktwirtschaft heraufzubeschwören ist einfach nur lachhaft, auch wenn es ein Eingriff in das Marktgeschehen darstellt.
Die Öffnung der Grenzen für "Fachkräfte" stellt auch ein Eingriff in das Marktgeschehen dar. Man erhöht künstlich das Arbeitskräfte-Angebot. Unabhängig davon, dass die bRD davon profitieren würde.
Aber die Grenzen sollen gerne geöffnet werden, dann werden wir hier in Deutschland mal sehen wie unattraktiv wir für qualifizierte Einwanderer sind (siehe Greencard der 90er).
Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
Kommentare zu: Wie Mindestlöhne unsere Wirtschaftsordnung attackieren
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