Der Deutschlandplan der Top-Ökonomen: Was jetzt nach der Wahl passieren muss - Seite 5

Der Deutschlandplan der Top-Ökonomen: Was jetzt nach der Wahl passieren muss

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Michael Burda Quelle: Oliver Rüther für WirtschaftsWoche
Michael Burda Quelle: Oliver Rüther für WirtschaftsWoche

Burda: Mir macht allerdings Sorgen, dass dabei die Gefahr des Protektionismus zunimmt. In den USA kommt es in solchen Zusammenhängen immer schnell zu einer Buy-American-Bewegung, und in anderen Ländern ist das ähnlich.

Hüther: Deshalb plädiere ich für eine allgemeine steuerliche Förderung von Investitionen in Forschung und Entwicklung. Damit könnten wir nicht nur die Innovationskraft der Unternehmen stärken, sondern endlich auch das Lissabon-Ziel erreichen, drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Forschung zu investieren – bisher fehlt da noch ein halber Prozentpunkt.

Bofinger: Die Frage ist, ob der Staat nicht den Mut haben sollte, auf einzelne Technologien zu setzen?

Zum Beispiel?

Bofinger: Für die Einführung von Elektroautos brauchen wir ein europaweites Servicenetz. Da stellt sich die Frage: Schafft das der Markt alleine, oder ist das nicht eine Aufgabe für die Regierungen?

Burda: Es reicht, wenn der Staat einen Standard setzt...

Hüther: ...wie bei der Einführung des bleifreien Benzins. Da musste man anfangs auch Tankstellen suchen, aber der Markt hat das sehr schnell geregelt. Es reicht, wenn der Staat klare Rahmenbedingungen setzt, mehr muss er nicht tun.

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11 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 01.10.2009, 12:51 UhrAnonymer Benutzer: Ernst Thälmann

    jetzt werden die Weichen für die nächste Wahl in 2013 gestellt. Die SPD und die Linke vereinigen sich zur sozialistischen Einheitspartei und Herr Gabriel reiht sich ein in die Tradition von Wilhelm Pieck, Walter Ulbricht und Erich Honecker. Und dann werden wir den Reichen wegnehmen, was dem Volk gehört!!

  • 01.10.2009, 11:27 UhrAnonymer Benutzer: peter

    Topökonomen?Wer ist damit gemeint,der Lobbyist und Marktbefürworter burda,darüber kann man sich nicht mehr aufregen.

  • 29.09.2009, 23:21 UhrAnonymer Benutzer: Melanie Gatzke

    Was nach der Wahl passieren muß?
    Als wichtigste Aufgabe steht da die die Finanzkrise . bekommen sie das nicht in Griff, ist alles andere vergebens. Schaffen sie da keine Ordnung, wie auch immer, werden sie auch anderswo keine Erfolge haben. Solange die Leute ihr Geld dort verlieren, können sie nichts anderes dafür kaufen. Solange hier keine minimale Sicherheit herrscht, gibt es kein Vertrauen, keine bewegung.
    Solange die 600 Dollar Derivate in der Welt herumschwirren und keiner weiß, wer dabei noch sein Geld verliert, solange geht weder etwas vorwärt noch rückwärts. Sie treten auf der Stelle.
    Wenn diese faulen Geschäfte und bilanzen bereinigt sind, dann kann man wieder nach vorne schauen. Das ist immer noch nicht der Fall. Solange sie nicht den Mum haben, hier endlich auszumisten, abzuschreiben, das Ende mit Schrecken dieser unseligen Geschichte
    fürchten wie der Teugfel das Weihwasser, solange bewegt sich nichts. Schaffen sie diese bewegung nicht in absehbarer Zeit, dann werden sie keine 2 Jahre regieren, weil sie dann am Ende der Möglichkeiten sind. Dann ist Feierabend. Wo nichts mehr ist, kann der beste Koch nicht mehr kochen- allenfalls nur noch mit Wasser.
    Die nächste blase wartet schon. Was da an Geld- an Kaufkraft vernichtet wurde- Geld das ganz normale Sparer-Anleger- verloren haben, das fehlt jetzt für Konsum und Anschaffungen in vielen Haushalten. Das haben jetzt Leute, die es garantiert nicht investieren, die Millionäre und Co. Die Politiker und Regierungen der letzten 10 Jahre haben uns den Todesstoß für unsere Wirtschaft und Finanzen versetzt- das war Dummheit hoch drei. Jetzt stehen sie hilflos und mittellos da.

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