Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
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11 KommentareWas bitte ist denn ein Top-Ökonom? Jemand, der Wirtschaft studiert hat, feine Schühchen trägt und schneller redet als andere? Leider haben viele der sogenannten Wirtschaftsfachleute keinen oder wenig realen bezug zur Wirtschaft sondern sind reine Zahlenfuchser oder "number crunchers", wie die Angelsachsen sagen.
@Prof. Medenbach: das sind die, die mit ihren Wirtschafts-Prognosen ständig daneben liegen. Das ist ein anderer Name und die richtige Definition von Top-Ökonom!
Früher hießen diese Leute "Wirtschaftsweise". Dann sahen sie ganz schwarz aus und nun nennen sie sich Topökonomen.
ich denke, gebt ihnen genug Geld, aber man muß verlangen können, dass sie dafür die nächsten 20 Jahr den Mund halten. Schaffen sie das, dann sollen sie auch eine schöne Pension bekommen.
Was für eine nutzlose und aufgeblasene Mespocke: Dieses ganze überbezahlte Ökonomenpack. Seit Jahren die immer gleiche verkorkste neoliberale Scheißleier. Sozialstaat systematisch demontieren, Unternehmer entlasten bis zum Abwinken. Man sollte sie aus dem Land prügeln. Oder noch besser: Alle auf Hartz iV setzten plus einen 1-Euro Job. Und dann reden wir nochmal.
Um den Status quo und das herumschrauben daran zu rechtfertigen, ist es hilfreich, einen "Topökonomen" zu zitieren. Damit ist klar, welche Ökonomen am meisten beachtung finden und so Karriere zum "Topökonomen" machen - Leute, die grundlegende Kritik äußern und gewachsende Strukturen in Frage stellen jedenfalls nicht.
Um einen Großteil unserer Probleme zu lösen, würden wenige Maßnahmen ausreichen:
- bedingungsloses Grundeinkommen und Abschaffung aller anderen Geldtransferleistungen
- Erhöhung der MwSt und Abschaffung aller anderen Steuern
- Einführung von privatem 100% goldgedeckten Geld und Abschaffung der Notenbanken
Es wundert mich nicht, warum diese Vorschläge von Ökonomen kommen, die nicht zu den "Topökonomen" zählen.
Das Tragische daran ist, dass solche "Top-Ökonomen" von Wirtschaftswoche, Managermagazin und ähnlichen Magazinen immer wie Revolverhelden gefeiert werden.
Wirtschaftsweise oder wie immer diese Leute genannt werden haben in der Vergangenheit schon oft genug bewiesen, dass sie prinzipiell falsch lagen.
Fakt ist doch, dass die Wirtschaftskrise Kosten verursacht hat, die sich auf Grund dieser falschen beurteilung und Verbreitung derselben falschen Meinungen zu Umsatzeinbrüchen und damit zu Steuerverlusten geführt haben.Die Medien und die Presse haben hier einen erheblichen Anteil an Mitschuld zu tragen.
Die betroffenen industrien und branchen waren leider nicht die banken! Jetzt auf die Lohn und Gehaltsempfänger einzudreschen, sogar auf die Rentner, ist ja wohl das Dümmste was man tun kann, denn das ist der Markt, diese Leute haben die Kaufkraft und gleichzeitig produzieren sie.
Das Problem sind die schlechten Manager, die vergessen haben wie man verkauft und wo vor allen Dingen. Neue Geschäftsfelder und Märkte wie z.b. Afrika werden garnicht erst angegangen und man überläßt dies großzügen den Chinesen und indern mit ihren noch minderwertigen Produkten ohne jegliche Gegenwehr.
Neue Märkte muss man sich erschliessen und aufbauen. Ohne diese investitionen gibt es für unsere industrie keine Zukunft. Schon garnicht wenn man nur noch durch überhöhte Preise und Umsatzrenditen von 25% in den klassischen Märkten überleben will.
Das kann garnicht funktionieren.
Neben den bekannten Argumenten immerhin der Hinweis, dass die
Lohnkosten nicht die behauptete Relevanz (Hüther) haben, die Verteilungsmaschinerie im Gesundheitswesen (Heise) abzuschaffen ist und wir eine Europäische Ratingagentur (bofinger) brauchen.
Ansonsten vermisse ich eine überzeugende Analyse der Krise, denn
die sollte basis für die Maßnahmen sein. interessant wäre ja die
Frage, ob sich die Verursacher auch angemessen an den Folgekosten beteiligen.
Steuerpolitisch könnte ja die kalte Progession für 2010 und folgende
Jahre beendet werden und das komplizierte Steuerrecht aufkommensneutral vereinfacht werden. Das wäre ein Anfang.
MfG
Was nach der Wahl passieren muß?
Als wichtigste Aufgabe steht da die die Finanzkrise . bekommen sie das nicht in Griff, ist alles andere vergebens. Schaffen sie da keine Ordnung, wie auch immer, werden sie auch anderswo keine Erfolge haben. Solange die Leute ihr Geld dort verlieren, können sie nichts anderes dafür kaufen. Solange hier keine minimale Sicherheit herrscht, gibt es kein Vertrauen, keine bewegung.
Solange die 600 Dollar Derivate in der Welt herumschwirren und keiner weiß, wer dabei noch sein Geld verliert, solange geht weder etwas vorwärt noch rückwärts. Sie treten auf der Stelle.
Wenn diese faulen Geschäfte und bilanzen bereinigt sind, dann kann man wieder nach vorne schauen. Das ist immer noch nicht der Fall. Solange sie nicht den Mum haben, hier endlich auszumisten, abzuschreiben, das Ende mit Schrecken dieser unseligen Geschichte
fürchten wie der Teugfel das Weihwasser, solange bewegt sich nichts. Schaffen sie diese bewegung nicht in absehbarer Zeit, dann werden sie keine 2 Jahre regieren, weil sie dann am Ende der Möglichkeiten sind. Dann ist Feierabend. Wo nichts mehr ist, kann der beste Koch nicht mehr kochen- allenfalls nur noch mit Wasser.
Die nächste blase wartet schon. Was da an Geld- an Kaufkraft vernichtet wurde- Geld das ganz normale Sparer-Anleger- verloren haben, das fehlt jetzt für Konsum und Anschaffungen in vielen Haushalten. Das haben jetzt Leute, die es garantiert nicht investieren, die Millionäre und Co. Die Politiker und Regierungen der letzten 10 Jahre haben uns den Todesstoß für unsere Wirtschaft und Finanzen versetzt- das war Dummheit hoch drei. Jetzt stehen sie hilflos und mittellos da.
Topökonomen?Wer ist damit gemeint,der Lobbyist und Marktbefürworter burda,darüber kann man sich nicht mehr aufregen.
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