Der Tag im Liveticker: So waren die Wahlen in Brandenburg und Thüringen

Der Tag im Liveticker: So waren die Wahlen in Brandenburg und Thüringen

, aktualisiert 15. September 2014, 05:59 Uhr
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Welche Partei kann die Landtagswahlen 2014 für sich entscheiden?

Die CDU von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht wird bei der Landtagswahl in Thüringen stärkste Kraft. Zumindest rechnerisch könnte es aber noch für eine rot-rot-grüne Mehrheit reichen.

+++ 06:00 Uhr +++

Auch am morgen nach der Wahl stellt sich die Frage: Rot-Rot-Grün oder doch weiter Schwarz-Rot? Thüringen steht vor einer schwierigen Regierungsbildung. CDU und Linkspartei umwerben den Wahlverlierer SPD. In Brandenburg stellen die Sozialdemokraten weiter den Regierungschef - und können sich ihren Partner aussuchen. Heute beraten die Parteigremien in Berlin, Erfurt und Potsdam über die Ergebnisse und ihre Auswirkungen. Spannend wird es vor allem in Thüringen: Während die Linkspartei mit ihrem Spitzenkandidaten Bodo Ramelow auf den historischen Nachtwechsel drängt, sieht die CDU von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht einen klaren Regierungsauftrag. Sie will den Sozialdemokraten noch im Tagesverlauf Sondierungsgespräche anbieten.

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+++ 20:15 Uhr +++

Ein überraschend spannender Wahlabend. Nach den Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg dürfte es vor allem in Erfurt spannend werden. Dort kommt der SPD trotz eines Absturzes auf ihr schlechtestes Ergebnis seit der Wiedervereinigung die Rolle der Königsmacherin zu. Im neuen Erfurter Landtag sind nach Hochrechnungen eine Fortsetzung der schwarz-roten Koalition unter Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) wie auch ein rot-rot-grünes Bündnis unter Führung der Linkspartei rechnerisch denkbar knapp möglich. In Brandenburg kann SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke auswählen, ob er die Koalition mit einer deutlich geschwächten Linkspartei fortsetzt oder die CDU zum Partner nimmt. Die eurokritische AfD zieht zweistellig in beide Landtage ein. Die FDP scheitert indes bei beiden Wahlen an der Fünf-Prozent-Hürde.

+++ 20:00 Uhr +++

AfD - kurzer Spuk oder bleibende Kraft?

Mit breiter Brust sind die Politiker der Alternative für Deutschland (AfD) in diese Landtagswahlen hineingegangen - mit noch mehr Selbstvertrauen kommen sie heraus. Sachsen, Thüringen, Brandenburg: Von 0 auf 3 Landtage binnen 2 Wochen. Und das in Thüringen und Brandenburg jeweils zweistellig. „Man kann es einfach nicht mehr abstreiten, die Bürger dürsten nach einer politischen Erneuerung im Lande“, sagt Parteichef Bernd Lucke am Sonntag, als er vor die jubelnden Parteimitglieder auf der Wahlparty in Potsdam tritt. Und: „Sie dürsten nach dieser Erneuerung, weil sie die Profillosigkeit der Alt-Parteien satt haben.“

Die Höhe des Wahlerfolgs der AfD überrascht viele Beobachter und offenbar auch die etablierten Parteien. Den Erfolg bei der brandenburgischen Landtagswahl schreibt Armin Laschet dem linksgerichteten Wahlkampf der Partei zu. "Ich bestreite, dass die AfD eine Partei rechts von der CDU ist. Wer gegen den Westen, gegen den Euro Stimmung macht, wer mit so einer DDR-Nostalgie spielt, der greift auch durchaus linke Protestthemen auf", sagte der stellvertretende CDU-Parteivorsitzende im phoenix-Interview.

+++ 19:34 Uhr +++

FDP zieht Konsequenzen

Die FDP-Spitze in Brandenburg ist nach dem verheerenden Abschneiden der Liberalen bei der Landtagswahl zurückgetreten. Landeschef Gregor Beyer und sein Stellvertreter, Spitzenkandidat Andreas Büttner, stellten am Sonntagabend ihre Ämter zur Verfügung. „Es ist mehr als billig, die politische Verantwortung zu übernehmen“, sagte Beyer der Nachrichtenagentur dpa. Bis zur Neuwahl eines Landesvorstandes werden er und Büttner die Geschäfte kommissarisch weiterführen.

+++ 19:18 Uhr +++

Wahlbeteiligung

Egal ob Wahlsieger oder -verlierer, eines sollte alle Parteien sorgen: Nach Sachsen ist auch in Brandenburg und Thüringen die Wahlbeteiligung gesunken. Nach ersten Erkenntnissen der ZDF-Wahlforscher haben nur 53 Prozent der Thüringer am Sonntag ihre Stimme abgegeben. Vor fünf Jahren waren es 56,2 Prozent.

In Brandenburg nutzten am Sonntag laut ZDF 50 Prozent der Bürger ihr Wahlrecht. 2009 hatte die Beteiligung an der Landtagswahl noch bei 67 Prozent gelegen - damals wurde allerdings am selben Tag der Bundestag gewählt.

Stimmen zu den Wahlen in Thüringen und Brandenburg

  • Sigmar Gabriel zur AfD

    „Wir müssen uns härter und offensiver mit der AfD und ihrem Programm auseinandersetzen.“

  • Bernd Lucke zu den Altparteien

    „Man kann es einfach nicht mehr abstreiten, die Bürger dürsten nach einer politischen Erneuerung im Lande. Sie dürsten nach dieser Erneuerung, weil sie die Profillosigkeit der Alt-Parteien satt haben.“

  • Christoph Matschie, Chef der Thüringer SPD zur Wahlniederlage

    „Das ist ein bitteres Ergebnis für die SPD, das müssen wir akzeptieren und tapfer tragen.“

  • Michael Schierack, Brandenburgs CDU-Chef zur SPD

    „Rot-Rot hat sich überlebt.“

  • Christian Lindner, FDP-Parteivorsitzender zum Wahlergebnis

    „Die Durststrecke der FDP ist noch nicht zu Ende.“

  • Gregor Beyer, die FDP-Spitze in Brandenburg, zu seinem Rücktritt

    „Es ist mehr als billig, die politische Verantwortung zu übernehmen.“

  • Peter Tauber, CDU-Generalsekretär, zum Wahlergebnis der AfD

    „Die AfD ist eine Herausforderung für alle Parteien. Wir sehen sie nicht als Partner.“

+++ 19:15 Uhr +++

Brandenburg SPD stark

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) lässt nach dem Wahlsieg seiner Partei offen, mit wem er künftig regieren will. „Ich habe heute schon beiden Sondierungsgespräche angeboten“, sagt Woidke mit Blick auf den bisherigen Koalitionspartner Linke und die CDU, die zweitstärkste Kraft wurde. „Meine Einladung steht“, sagte Woidke. Die SPD bleibe führende Kraft in Brandenburg. „Ich freu mich ohne Ende.“ Er wolle das Land wirtschaftlich und mit sozialer Gerechtigkeit weiterentwickeln.

Das sind die Spitzenkandidaten in Brandenburg

  • Dietmar Woidke (SPD)

    Der Regierungschef ist ein gestandener Mann in der Brandenburger Landespolitik. Seit 1994 sitzt der 52-jährige Agraringenieur im Potsdamer Parlament, er war von 2004 bis 2009 Umweltminister unter SPD-Ministerpräsident Matthias Platzeck. Im August 2013 wurde Woidke zum Nachfolger gewählt, nachdem Platzeck aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war. Woidke gilt als umgänglich, aber in der Sache hart. Allerdings fehlt ihm nach einem Jahr im Amt noch die Popularität des einstigen Landesvaters Platzeck.

  • Christian Görke (Linke)

    Der 52-Jährige erwies sich Anfang des Jahres als Senkrechtstarter der Linken. Der damalige Fraktionsvorsitzende übernahm im Januar das Finanzressort und wurde zum Parteichef gekürt. Er sitzt auch als Vertreter Brandenburgs im Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft. Der Sportlehrer gilt als durchsetzungsstark und kann auch schon mal kräftig gegen den politischen Gegner austeilen. Seine Laufbahn begann Görke 1985 in der DDR-Staatspartei SED, er setzte sie in den Nachfolgeparteien PDS und Linke fort.

  • Michael Schierack (CDU)

    Der 47-Jährige gilt als Newcomer an der Spitze der Landespolitik: Erst seit 2009 sitzt der Orthopäde im Landtag, im Herbst 2012 übernahm er den Parteivorsitz. Der Teamplayer sorgte für Einigkeit in der zuvor zerstrittenen brandenburgischen Union. Dort ist er seit seiner Wahl zum Fraktionsvorsitzenden im Februar und dann zum Spitzenkandidaten der starke Mann. Schierack will erklärtermaßen Rot-Rot ablösen, vermeidet aber im Wahlkampf die scharfen Töne.

  • Andreas Büttner (FDP)

    Der 41-jährige Liberale zog 2009 in den Potsdamer Landtag ein, als die FDP nach 15 Jahren wieder die Fünf-Prozent-Hürde übersprungen hatte. Seit 2010 führt er die Fraktion. Der Polizeibeamte und Bildungsexperte ist ein scharfzüngiger Redner: Dies bekam im Landtag zumeist SPD-Bildungsministerin Martina Münch zu spüren, etwa wegen des hohen Unterrichtsausfalls in den Schulen. Büttner bezeichnet sich als gläubigen Mormonen.

  • Axel Vogel und Ursula Nonnemacher

    Die brandenburgischen Grünen treten traditionell mit einer Doppelspitze zur Landtagswahl an. Der 58-jährige Diplom-Kaufmann Vogel zog 2009 in den Landtag ein und übernahm den Fraktionsvorsitz. Dem aus dem Ruhrgebiet stammenden Gründungsmitglied der Grünen liegt eine nachhaltige Entwicklung der ländlichen Regionen besonders am Herzen. Zu seinen Themen gehört zudem die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit und die Dauerbaustelle Hauptstadtflughafen. Die 57-jährige Notärztin Nonnemacher zog ebenfalls 2009 mit den Grünen in den Landtag ein. Neben Innenpolitik waren ihre Themen Gesundheit und Soziales und der demografische Wandel. Ihre Wurzeln sieht sie in der Kommunalpolitik. Nonnemacher fällt im Landtag als eifrige Rednerin mit vielen Anfragen auf.

+++ 19:01 Uhr +++

AfD in Jubel-Stimmung

Der AfD-Spitzenkandidat bei der Thüringen-Wahl, Björn Höcke, sieht seine Partei klar auf Erfolgskurs. „Ich denke, das ist wirklich eine historische Phase, die wir hier erleben.“

+++ 19:00 Uhr +++

SPD-Spitzenkandidatin Heike Taubert in Thüringen räumt eine schwere Wahlniederlage ihrer Partei. „Wir haben die Landtagswahlen hinter uns und wir müssen feststellen, wir haben ein richtig schlechtes Ergebnis“, so Taubert. Angesichts des engagierten Wahlkampfes der Sozialdemokraten sei das Ergebnis umso schmerzlicher. Trotz der Verluste habe die SPD aber ihr Ziel nicht aufgegeben, in Thüringen mitzugestalten. Personelle Konsequenzen schloss Taubert aus.

Das sind die Spitzenkandidaten in Thüringen

  • Christine Liebeknecht

    Sie steht seit fünf Jahren an der Spitze der schwarz-roten Regierung in Erfurt. Ohne die 56-Jährige geht nichts in der Thüringer CDU - sie ist auch Landesvorsitzende. Die Pfarrerin aus Weimar ist seit Anfang der 90er Jahre in der Politik aktiv: Sie war Landesministerin in mehreren Ressorts sowie Fraktionsvorsitzende. Zwischen 1999 und 2004 war Lieberknecht Landtagspräsidentin - wegen ihrer ausgleichenden Art erwarb sie sich Anerkennung auch bei der Opposition. Den eher präsidialen Stil pflegt sie auch als Regierungschefin. Lieberknecht, mit einem Pfarrer verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder.

  • Bodo Ramelow (Linke)

    Der 58-jährige gebürtige Niedersachse will erster Ministerpräsident der Linken in einem Bundesland werden. Ramelow ist gelernter Kaufmann. Nach der Wiedervereinigung ging er nach Thüringen - als Landeschef der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV). 1999 wurde er Landtagsabgeordneter und Mitglied der damaligen PDS. Von 2005 bis 2009 gehörte Ramelow dem Bundestag an. Zudem managte er den Zusammenschluss von PDS und WASG zur Linkspartei. Seit 2009 ist Ramelow wieder im Landtag und Vorsitzender der größten Oppositionsfraktion. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

  • Heike Taubert (SPD)

    Seit fünf Jahren ist sie Thüringer Sozialministerin, nun will sie die Staatskanzlei erobern. Die 55-Jährige will Ministerpräsidentin werden, obwohl CDU und Linke bessere Karten haben. Taubert stammt aus dem Vogtland, ist Ingenieurin für Informationstechnik und hat 13 Jahre Erfahrung in der Kommunalpolitik gesammelt. Sie ist seit 2004 Landtagsabgeordnete und derzeit Vize-Vorsitzende der Landespartei. Taubert lebt in Ronneburg, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

  • Uwe Barth (FDP)

    Mit ihm an der Spitze schafften die Thüringer Liberalen 2009 nach 15 Jahren den Wiedereinzug in den Erfurter Landtag. Seitdem ist er Fraktionsvorsitzender und vertritt die kleine Fraktion offensiv. Der 50-Jährige Vater zweier Kinder ist von Beruf Physiker und hat lange im Thüringer Umweltministerium gearbeitet. Von 2005 bis 2009 gehörte er dem Bundestag an, seit Ende 2013 ist er einer der stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden.

  • Anja Siegesmund (Grüne)

    Die 37-Jährige ist seit fünf Jahren die Vorsitzende der kleinen Landtagsfraktion der Grünen. Die Ostthüringerin ist Politikwissenschaftlerin und über die heutige Bundestagsfraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt in die Politik gekommen. Von 2003 bis 2009 war sie deren Referentin im Erfurter Wahlkreisbüro. Siegesmund wohnt in Jena, ist verheiratet und hat drei Kinder.

  • Björn Höcke (AfD)

    Er ist der Neuling unter den Spitzenkandidaten. Der 42-Jährige stammt aus Nordrhein-Westfalen, ist Lehrer im hessischen Bad Sooden-Allendorf und lebt in Bornhagen im katholischen Eichsfeld. Er ist verheiratet und hat vier Kinder - ein Familienmodell, das er auch politisch vertritt.

+++ 18:52 Uhr +++

Christine Lieberknecht bleibe wohl Ministerpräsidentin in Thüringen, sagt der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel im ZDF. Das hört sich nach einer Absage an rot-rot-grün an.

+++ 18:50 Uhr +++

Spannung in Thüringen

Nach zweieinhalb Jahrzehnten CDU-Vorherrschaft ist laut ersten Hochrechnungen in Thüringen ein Regierungswechsel zumindest denkbar. Bei der Landtagswahl am Sonntag legte die bisher mit der SPD regierende Union in Thüringen zwar zu, rechnerisch war am frühen Abend aber auch die bundesweit erste rot-rot-grüne Koalition unter Führung der Linkspartei im Bereich des Möglichen. In Brandenburg behauptete sich die Langzeit-Regierungspartei SPD als stärkste Kraft und kann sich aussuchen, ob sie weiter mit der Linken koalieren oder ein Bündnis mit der CDU eingehen will.

Laut ersten ARD-Hochrechnungen ergibt sich derzeit folgende Sitzverteilung: CDU 34, Linke 27, SPD 12, AfD 10, Grüne 5. Dieses Ergebnis spräche mit 46 zu 44 Sitzen für Schwarz-Rot. Die ZDF-Hochrechnung sieht allerdings je 45 Mandate für Schwarz-Rot beziehungsweise Rot-Rot-Grün vor. Damit käme der SPD die Schlüsselrolle zu.

Wahlerfolge in Brandenburg und Thüringen Die AfD triumphiert – und wird konservativer

Die „Alternative für Deutschland“ erreicht in Thüringen und Brandenburg zweistellige Wahlergebnisse. Ein Riesenerfolg. Damit ist die Richtungsdebatte in der Partei endgültig entschieden.

Bernd Lucke und Alexander Gauland bejubeln den Wahlerfolg der AfD in Thüringen und Brandenburg Quelle: dpa

+++ 18:40 Uhr +++

FDP-Chef Christian Lindner empfindet das Abschneiden seiner Partei bei den Wahlen am Sonntag als sehr bedauerlich und schmerzhaft. „Es war für uns spürbar, dass es schwer werden wird in Brandenburg und Thüringen. Das ist für uns kein einfaches Pflaster“, sagte Lindner in Berlin. Er sei aber fest entschlossen, mit der FDP den Wählern weiter ein bürgerliches Angebot zu unterbreiten: „Das klassische Angebot der FDP, das in Deutschland fehlt“, sagte Lindner.

+++ 18:35 Uhr +++

In Brandenburg wird Spitzenkandidat Michael Schierack von CDU-Anhängern gefeiert. "Wir haben klar zugelegt. Rot-Rot hat deutlich verloren", so Schierack.

+++ 18:30 Uhr +++

Die Zahlen geben der AfD ordentlich Rückenwind. Alexander Gauland, Spitzenkandidat in Brandenburg, blickt bereits in die Zukunft. „Auf zur Wahl in Hamburg und Bremen. Wir sind in der deutschen Politik angekommen und es wird uns daraus keiner mehr verdrängen.“

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