Deutsche Bank-Prognose: 2017 rutscht der Euro unter einen Dollar

Deutsche Bank-Prognose: 2017 rutscht der Euro unter einen Dollar

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Die Deutsche Bank geht davon aus, dass der Euro 2017 nur noch 95 US-Cent wert sein wird.

Düstere Zeiten kommen auf den Euro zu. Die Deutsche Bank geht davon aus, dass Investoren der Euro-Zone den Rücken kehren. Spätestens 2017 herrsche dann Euro-Dollar Parität.

Ein Abrutschen des Euro unter einen Dollar hält die Deutsche Bank bis 2017 für möglich. Währungsstratege George Saravelos macht dafür in einer Studie unter anderem extrem niedrige Wachstumsraten und einen hohen Kapitalabfluss aus der Euro-Zone verantwortlich.

Download: Deutsche Bank-Prognose "Euroglut"

2017 werde ein Euro nur noch 95 US-Cent kosten, erklärte Saravelos. Das wäre so wenig wie zuletzt im Sommer 2002. Deutschlands größte Bank ist weltweit der zweitgrößte Devisenhändler. Die Deutsche Bank ist mit ihrer pessimistischen Einschätzung für den Euro nicht allein. Barclays sagt auf Sicht eines Jahres einen Euro von 1,10 Dollar voraus, Goldman Sachs sieht den Euro 2017 bei einem Dollar stehen.

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Die Gemeinschaftswährung notiert derzeit bei rund 1,26 Dollar. In diesem Jahr ist die Schwankungsbreite ungewöhnlich hoch: Noch im Mai hatte der Euro ein Zwei-Einhalb-Jahres-Hoch von knapp unter 1,40 Dollar erreicht, ehe er am 3. Oktober bis auf 1,2501 Dollar abstürzte - das war der niedrigste Stand seit Sommer 2012. Als Auslöser für die Euro-Verkäufe gilt die wachsende Zinsdifferenz zum Dollar. Denn während in den USA die Notenbank Fed bereits über ein Anziehen der Zinsschraube im nächsten Jahr nachdenkt und die Geldschleusen bereits in diesem Jahr gedrosselt hat, wird in der Euro-Zone gerade über Anleihekäufe im großen Stil nach Fed-Vorbild diskutiert.

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