Deutscher Bundestag: Russland steckt offenbar hinter Cyber-Angriff

Deutscher Bundestag: Russland steckt offenbar hinter Cyber-Angriff

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Die Hacker, die den Cyberangriff auf das interne Datennetz des Bundestags im vergangenen Jahr gesteuert haben, kamen offenbar aus Russland.

Die Spuren deuteten bereits darauf hin, nun bestätigen auch die deutschen Sicherheitsbehörden: Die Hacker, die im letzten Jahr das Datennetz des Bundestages attackierten, handelten im Auftrag der russischen Regierung.

Der Hackerangriff auf das Computersystem des Bundestags im vergangenen Jahr geht nach Überzeugung deutscher Sicherheitsbehörden auf einen Auftrag der russischen Regierung zurück. Die Cyberattacke werde „klar einem russischen militärischen Nachrichtendienst“ zugeschrieben, sagte ein hochrangiger Sicherheitsbeamter dem „Spiegel“. Angriffe nach dem gleichen Muster habe es in den vergangenen Jahren auch schon auf deutsche Rüstungsunternehmen und andere Nato-Staaten gegeben.

Mitte Mai 2015 war bekanntgeworden, dass Hacker einen Trojaner im Computersystem des Bundestags eingeschleust und große Mengen Daten abgezweigt hatten. Die Hacker hatten sich Zugriff auf 14 Bundestagsserver verschafft, darunter auch auf den Hauptserver mit sämtlichen Zugangsdaten zum deutschen Parlament. Welche Informationen genau sie aus dem Netz des Bundestages stahlen, ist noch immer unklar.

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Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) machte den Bundestag auf die massive Attacke aufmerksam, das Computersystem musste für mehrere Tage abgeschaltet werden. Die Bundesanwaltschaft ermittelt in der Sache gegen unbekannt - nach „Spiegel“-Angaben wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit.

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