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Deutschland: 19 Gründe für Optimismus

Die Zukunft kann kommen. Deutschland ist in vielen Bereichen schon heute Weltspitze oder hat das Potenzial, es zu werden. Was die Bundesrepublik inzwischen auszeichnet und bewegt.

1 Grüne Leitindustrie

Neue Schlüsselindustrie
Neue Schlüsselindustrie

In Güstrow auf mecklenburgischem Flachland entsteht Zukunft. 20 Riesentanks ragen zeltförmig gen Himmel. Drinnen gärt Mais-Silage bei 36 Grad Celsius luftdicht verschlossen vor sich hin. Dabei entsteht methanhaltiges Biogas, das die Bioenergiefirma Nawaro in Energie umwandelt — genug für 50 000 Haushalte.

In der Energieversorgung spielt Biogas noch eine untergeordnete Rolle. Doch deutsche Unternehmen bestreiten auf dem Weltmarkt 90 Prozent des globalen Geschäfts mit Biogasanlagen. Und das ist noch nicht alles: Bei nachhaltiger Mobilität beträgt der Weltmarktanteil deutscher Unternehmen 20 Prozent, bei Energieeffizienz 30 Prozent, so eine Studie der Beratung Roland Berger (siehe Grafik).

Dank rigider Umweltgesetze, großzügiger Subventionen und gut ausgebildeter Ingenieure arbeiten hierzulande bereits 1,2 Millionen Menschen in der Greentech-Industrie — mehr als im Automobilsektor. Der Teil des Bruttoinlandsprodukts, der mit Umwelttechnologien erwirtschaftet wird, soll bis 2020 von acht auf 14 Prozent steigen, so die Prognose von Roland Berger. Insbesondere der Maschinenbau, die Paradebranche der deutschen Industrie, habe das Thema „früh als Megatrend identifiziert“, sagt Berater Torsten Henzelmann.

2 Begehrtes Gütesiegel

Es ist Ironie der Geschichte: 1887 führten Briten die Bezeichnung „Made in Germany“ ein, um heimische Konsumenten vor minderwertigen Produkten aus Deutschland zu warnen. Heute steht das Label weltweit für Qualität — mehr denn je.

Deutsche Marken haben Kultstatus: Amerikaner lieben Mercedes, BMW und Audi, Russen und Araber begehren Haushaltsgeräte von Liebherr und Miele, Chinesen kaufen Zwilling-Messer und WMF-Kochtöpfe, und in Japan gilt Florena-Handcreme als Premiummarke mit Preisen von über 15 Euro. Chinesische Firmen werben in Radio und TV mit dem Slogan „Die Qualität ist sehr deutsch“.

Von all dem profitiert der deutsche Standort: Justus Haucap, Chef der Monopolkommission, sagt: „Die hohen Standortkosten sind vergleichbar mit einer Franchisegebühr, die ein Unternehmen dafür zahlt, mit ,Made in Germany‘ werben zu dürfen.“

3 Erfolgreicher Umschlagplatz

Moderne Logistik geht heute so: Das mittelständische Unternehmen Fiege vom Niederrhein fertigt Bauteile, Bleche und Ersatzteile und liefert diese im Auftrag des Hubschrauberproduzenten Eurocopter nicht nur im 24-Stunden-Service in aller Welt aus, sondern baut diese gleich ein. » » Kontraktlogistik heißt das, ist ein Wachstumsmarkt — und die Deutschen sind vorne dabei.

Unter den 20 führenden Kontraktlogistikern der Welt kommt die Hälfte aus Deutschland: Darunter befinden sich Konzerne wie DHL und DB Schenker, Mittelständler wie Fiege und Dachser oder branchenfremde Konzerntöchter wie Volkswagen Logistics. Das Potenzial ist riesig: Allein in Deutschland ist der Markt erst zu 25 Prozent ausgeschöpft.

Die Logistik ist eine weitere deutsche Paradedisziplin. Knapp 200 Milliarden Euro setzten hiesige Unternehmen im vergangenen Jahr um. Damit ist das -Volumen rund doppelt so groß wie in Frankreich, dem zweitgrößten Markt Europas. Mehr noch: Eine Studie der Weltbank ehrt Deutschland als weltweit führenden Logistikstandort! Damit wurde Singapur vom Thron gestoßen. Deutschland punktet mit guter Infrastruktur, professioneller Zollabfertigung und hoher Pünktlichkeit.

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11 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 02.08.2010, 01:19 UhrAnonymer Benutzer: Siggi40

    @ Nach Helmut Kuhl Jahre: „Momentan werden diese Geldströme über die EU umgelenkt was hochkriminell ist“.
    Sie wildern bei meinem Lieblingsthema? Gelder umgelenkt? Na passen Sie mal auf. Jedes Jahr fließen 100 Milliarden Euro gen Osten und werden dort illegal in den privaten Konsum umgeleitet, viel zu wenig bleibt übrig, das sinnvoll investiert werden kann. Wie schafft man mit 1500 Milliarden Euro 15% Arbeitslosigkeit, obwohl fast alle im erwerbsfähigen Alter bereits im Westen sind? Richtig, geht nicht.

    Nicht mal im Großraum Stuttgart, der Wiege des europäischen Wohlstands habe ich so viel Luxus gesehen, als in Leipzig und Dresden. Unzählige Neubaugebiete, eine Villa pompöser als die andere, swimming-pool im Garten und das standesgemäße Oberklassefahrzeug mit Vollausstattung vor der Garage. Und unsere unzähligen Einkaufscenter brechen aus allen Nähten.

    Das liegt nicht daran, dass die Rentner in Ost-berlin, Potsdam, Dresden und Chemnitz bundesweit die höchsten Renten ausgezahlt bekommen, weil sie staatlich anerkannte „Mistgabel-Schwinger oder Erbsen-Zähler“ waren. Das hat was mit dem beitritt ins Schlaraffenland zu tun.

    im Krisenjahr 2009 hatten Leipzigs Autohäuser ein Umsatzplus von 20%. Oberklassefahrzeuge mit Vollausstattung gehen weg wie warme Semmel.
    Und die H4-ler, die in dem selben Haus wohnen wie ich, die fahren Autos, von denen die Facharbeiter im Westen nicht mal träumen! Leipzig mit 27% armer Leute, war vor kurzem bei bild zu lesen. Darüber kann ich nur lachen. Nebenher a bissl pfuschen gehen (Schwarzarbeit auf sächsisch), Westbaustellen plündern und alte Omas ausrauben, das kommt dem Paradies schon ziemlich nahe. Und die (offiziellen) Arbeitslosen benötigt man schon deshalb, damit der Geldsegen aus dem Westen nie aufhört.
    So macht die deutsche Einheit richtig Spaß. Die einen malochen und die anderen geben das Geld mit vollen Händen aus.

  • 01.08.2010, 22:06 UhrAnonymer Benutzer: Nach Helmut Kuhl Jahre

    wenn es zu einem Reset kommen sollte --Zahlungsunfähigkeit der bRD GMbH z. b. in Form der anrückenden Spanien; iTALY-Krise --was wird dann passieren ??? Am 8. Mai 2010 war es fast soweit.

    Dann werden von politisch unabhängigen institutionen die nach Helmut Kohl Jahre ausgeleuchtet werden die Zeit als sich gewisse Kreise die DDR unter den Nagel rissen und Schulden beim Volk anschreiben liessen--das heißt gewisse Eliten haben sich genau in oben beschriebener Zeit grenzenlos bereichert " im Namen des Volkes "

    Sollte es zu einem solchen Scenarium kommen--dann wird es eine CDU nicht mehr geben. Diese Partei wird sterben in dem Moment wenn es zur Währungsreform kommen sollte .

    Und wieder mal wird sich die Partei umlackieren müssen .

    Von Schwarz vor 1945 in Persil-weiß dannach und dann eine Riesenwende hinlegen müsen.

    Der bürger hat aber nichts davon denn jedem bürger hat die CDU 20000 EU Altschulden anschreiben lassen und 20000 Neuchulden für jeden bürger wohlgemerkt.

    Und geneu dieses Geld pro bürger wurde in Private Taschen umgelenkt.

    Momentan werden diese Geldströme über die EU umgelenkt was hochkriminell ist.

  • 01.08.2010, 19:02 UhrAnonymer Benutzer: girl

    ich bin der Meinung das sowohl Optimismus als auch Realismus eine sehr wichtige Charaktereigenschaft besitzen und zwar Glauben... etwas positives zu bewirken

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