Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter 250 Professoren für Wirtschaftswissenschaften an deutschen Universitäten, die IW-Consult im Auftrag der WirtschaftsWoche und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) vorgenommen hat. Konkret halten 77 Prozent der Befragten eine solche Ausschlussklausel für sinnvoll.
In der hohen Verschuldung einiger Euroländer sehen die Ökonomen darüber hinaus eine Gefahr für die Stabilität der Gemeinschaftswährung. 44 Prozent der befragten Volkswirte sehen die Stabilität des Euro aus diesem Grund deutlich oder sogar sehr deutlich gefährdet.
Um den Euro langfristig stabil zu halten, sprechen sich mehr als zwei Drittel der Befragten dafür aus, die bestehenden Sanktionsmöglichkeiten konsequenter umzusetzen. Die Bildung eines Europäischen Währungsfonds hält die Mehrheit der Ökonomen dagegen für wenig zielführend. Auch die Errichtung einer Europäischen Wirtschaftsregierung befürworten nur 11 Prozent der Befragten.
Die Befragung der Ökonomen ist Bestandteil des monatlich erscheinenden Deutschland-Checks der WirtschaftsWoche und der INSM, durchgeführt vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und von IW-Consult. Der Deutschland-Check zeigt anhand von Indizes die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung und bewertet die schwarz-gelbe Regierungspolitik.













