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Deutschland-Check: WiWo-Umfrage: Nachhaltige Staatsverschuldung muss zum Euro-Ausschluss führen

von Sara Adamsky

Deutschlands Ökonomen plädieren für den Ausschluss von Ländern aus der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, wenn diese nachhaltig die Stabilitätsauflagen verletzen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter 250 Professoren für Wirtschaftswissenschaften an deutschen Universitäten, die IW-Consult im Auftrag der WirtschaftsWoche und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) vorgenommen hat. Konkret halten 77 Prozent der Befragten eine solche Ausschlussklausel für sinnvoll.

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In der hohen Verschuldung einiger Euroländer sehen die Ökonomen darüber hinaus eine Gefahr für die Stabilität der Gemeinschaftswährung. 44 Prozent der befragten Volkswirte sehen die Stabilität des Euro aus diesem Grund deutlich oder sogar sehr deutlich gefährdet.

Um den Euro langfristig stabil zu halten, sprechen sich mehr als zwei Drittel der Befragten dafür aus, die bestehenden Sanktionsmöglichkeiten konsequenter umzusetzen. Die Bildung eines Europäischen Währungsfonds hält die Mehrheit der Ökonomen dagegen für wenig zielführend. Auch die Errichtung einer Europäischen Wirtschaftsregierung befürworten nur 11  Prozent der Befragten.

Die Befragung der Ökonomen ist Bestandteil des monatlich erscheinenden Deutschland-Checks der WirtschaftsWoche und der INSM, durchgeführt vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und von IW-Consult. Der Deutschland-Check zeigt anhand von Indizes die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung und bewertet die schwarz-gelbe Regierungspolitik.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 18.04.2010, 14:39 UhrAnonymer Benutzer: Helmut#

    Merkel hat einen Kardinalfehler gemacht besser 2
    1) bankenrettungsschirm 500 Milliarden auf Kosten der bevölkerung
    2) Mit 1 billionen die PiGS-verbindlichkeiten Deutscher + Schweizer banken garantieren mit Deutschen Steuergeldern.

    Der Steuerzahler als Steuer-Sklave .

    Das wird nicht gut gehen.

    schon Ende 2010 kommen erste Auswirkungen---da kann man sich so viel bewaffnen wie man will--gegen die Masse gibts kein sich halten.

    Was hier gemacht wurde greift tief in das Rechtsverständnis der bimbesrepublikaner ein und viele fragen sich was das für ein Konstrukt seit 1945 ist.

    Ein Konstrukt um das maximale rauszuholen für eine kleine Gruppe in D.

    Es schein sich zu bestätigen.

    10 % Geldbesitzer als Ameisen
    90 % bürger als Läuse , die von den Ameisen gemolken werden.

    Sin Sie totgemolken schmeißt man Sie weg und importiert neue + Wähler.

  • 18.04.2010, 14:28 UhrAnonymer Benutzer: Helmut#

    Transferunion wird nicht funktionieren--weil die intellektuellen arbeitenden und nicht zu den 10 % vom Leistungslosen Einkommen lebenden sich wehren werden.
    Auch wird man der Juncker-Truppe ihre Leistungslosen Traumjobs nicht gönnen.
    Der Deutsche ist hierfür viel zu mißgünstig--und wenn ein 15 % Einschnitt seiner Lebensqualität erfolgt wie nach dem Mai 2010 dann könnte es gefährlich werden trotz bertelsmann DSDS + RTL.

    Es kann nicht sein das in Deutschland Vollpfosten wie barosso; Junker; Merkel--die richtung vorgeben für 500 Millionen bürger.

    Die EU wird zerbrechen--bald

  • 17.04.2010, 12:20 UhrAnonymer Benutzer: Autonomos

    Da können noch so viele Wirtschaftswissenschaftler gescheite Vorschläge machen, die Eurokraten werden von ihrem Kurs in den finanzpolitischen Abgrund nicht ablassen, solange er ihnen hochdotierte Jobs und ein großes Forum für ihre Wichtigtuerei ermöglicht. Kein Euro - keine barrosos, Junckers, Rehns und Trichets mehr.

    bei all diesen Köchen, die jeder für sich den Eurobrei anrichten: Wie soll da, ohne daß ein einziger der 16 Euro-Staaten seine finanz- und haushaltspolitische Souveränität aufgibt, ein für alle bekömmliches Gericht zusammengewürzt werden?

    Das ist auch in Zukunft nur Festhalten am 'Good-will' - mit den bekannten Wirkungen für die (deutschen) Steuerzahler, die diese Suppe auslöffeln müssen, während sich die, die sie angerichtet haben, feiern lassen. Kippt das Euro-Zeug weg!

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