Fehleinschätzung kostet mehrere Millionen
Die Landeshauptstadt Schwerin ließ sich von einem Planungsbüro für den Ersatzneubau der Aubachbrücke Kosten in Höhe von 961.000 Euro ermitteln. Aufgrund dieser Entwurfsplanung schrieb sie im Jahr 2004 den Brückenbau aus. Den Zuschlag erhielt einer der größten Baukonzerne Deutschlands. Doch einige Monate nach Zuschlagserteilung präsentierte der Konzern eine Ausführungsplanung, die so gar nicht mit den Plankosten zusammen passte.
Bald darauf kam das eingeschaltete Rechnungsprüfungsamt der Stadt kam dann auch zu dem Ergebnis, dass die ausgeschriebene Entwurfsplanung unzureichend war. Mehr als 40 Nachträge mussten durch die Verwaltung. Nach Fertigstellung der Brücke trudelte im Jahr 2008 die Schlussrechnung ein: Gesamtbaukosten von über 3,2 Millionen.