Kommentare zu: Wie sich PwC und KPMG die Bälle zuspielen

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30 Kommentare
  • 11.06.2009, 11:56 UhrAnonymer Benutzer: Bond

    als früherer Mitarbeiter bei der Truppe ist es mir ein Rätsel wie man mit diesem Personal einen Abschluss testieren kann. Noch heute rufen mich Gesellschaften und frühere Kunden an und bitten um Rat damit ich meinen früheren Kollegen erkläre wie bestimmte Sachverhalte zu bilanzieren sind. Selbst WPs sind heute nicht mehr buchhaltungssicher. Kein Wunder das sind nur Theoretiker die noch nie einen Abschluss erstellt haben. Das es nicht mehr Finanzskandale gibt ist ein Wunder.

  • 11.06.2009, 12:01 UhrAnonymer Benutzer: power

    ja richtig bond. Hier müsste der Staat endlich eingreifen und für eine Entflechtung sorgen. Die großen Gesellschaften werfen sich die bälle zu und kleine Gesellschaften sowie Einzelprüfer werden aus dem Geschäft gedrängt. Das sind mafiaähnliche Strukturen die über Prüfungsaufträge entscheiden.

  • 11.06.2009, 12:16 UhrAnonymer Benutzer: Ramthun (WirtschaftsWoche)

    @ bond und power:
    ich bin für jeden weiteren Hinweis über die Verflechtungen und etwaige unkoschere Strukturen dankbar. Dann gibts einen Fortsetzungsbeitrag.

  • 11.06.2009, 12:42 UhrAnonymer Benutzer: Meier

    Jeder in der banche weiß, dass die KPMGs und PwCs ihren umsatzbringenden Kunden genau das testieren, was deren CFOs lesen möchten.

    Der Wert derartiger buchprüfungen geht nahezu gegen Null.

  • 11.06.2009, 12:57 UhrAnonymer Benutzer: Werbeagentur

    Jeder, wirklich halbwegs noch gesund denkender Manager, weiss doch wirklich: Diese Knaben wissen nichts, können nichts. Zumindest in der harten Realität. Denn wenn sie das, was sie wüssten mal anwenden würden (wenn es funktionieren würde!?!), wären sie doch selber Top-Manager. Sie sind es nicht. Werden es auch nie, weil sie den Markt numerisch und faktisch erfasst haben, aber nicht verstanden haben.

    So viel zu logischem Denken.

  • 11.06.2009, 13:02 UhrAnonymer Benutzer: Prof. Dr. Medenbach

    Kenner wissen schon längst, daß gerade ausländische, besonders US-amerikanisch kontrollierte Unternehmensberatungen niemals im interesse Deutschlands und deutscher Unternehmen handeln. Leider äffen viele deutsche Unternehmensberatungen den US-amerikanischen Schwätzern und Schönrednern gerne nach.

  • 11.06.2009, 13:13 UhrAnonymer Benutzer: Naiv

    Herr Ramthun, es ist doch egal, on neben PwC und KPMG auch Deloite orr Ernest & Young prüfen würden. Seien Sie da nicht naiv und denken Wettberwerb würde da was ändern. Alle big Four sind dem Kunden gegenüber positiv eingestellt und prüfen nach dessen Wohlwollen. Wie Prof. Dr. Medenbach richtig schrieb: Die Prüfer prüfen nicht für den Gesetzgeber sondenr für sich selbst, ihr eigenes business und da ist es eben besser, selbst einen unsoliden Kunden als gesund und solide zu deklarieren. Die ganze Wirtschaftsprüfungsbranche betreibt doch selbst business da sie privat organiseirt ist und versucht ihren Gewinn zu maximieren. Klassisch bWL.

  • 11.06.2009, 13:25 UhrAnonymer Benutzer: Jörn Becker

    Es geht immer ums Geschäft. Wenn die Wirtschaftprüfer nicht das attestieren, was die CEOs hören wollen, sind sie aus dem Geschäft. Das gilt auch für ander WP-Agenturen. Warum sitzt ein Herr Funke CEO der HRE und ein Herr Roggowski (Aufsichtrat der Hypo Real Estate) nicht in Untersuchungshaft wegen Veruntreuung. Weil Sie direkt ein Gutachten in Auftrag bei der KPMG gegeben haben, daß Sie völlig unschuldig sind. Das Gutachten ist natürlich nicht das Papier wert worauf es steht, aber welcher Staatsanwalt und welcher Politiker traut sich schon gegen diese Herren vor zu gehen.
    beste Grüße
    Jörn becker

  • 11.06.2009, 13:30 UhrAnonymer Benutzer: Ramthun

    @becker und naiv:
    Und müssen wir das nun als Gottgegeben hinnehmen??

  • 11.06.2009, 14:01 UhrAnonymer Benutzer: Jörn Becker

    im kölner karneval gab es vor 10 Jahren ein Lied mit dem Refrain: das alles würde ich tun und noch viel mehr, wenn ich der König von Deutschland wär.
    Jeder Politiker und auch Journalist hat nur einen begrenzten Handlungsspielraum und ein begrenztes Wirkungsfeld. Es muß sich erst die öffentliche Meinung ändern. Dann kommt auch eine andere Generation von CEOs in die Führungspositionen. Leider sind die meisten bürger nicht besonders politisch interessiert, wenn es nicht um ihre unmittelbaren interessen, wie Jobverlust geht.
    beste Grüße
    Jörn becker

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