DIHK: Mindestlohn führt zu höheren Verbraucherpreisen

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DIHK-Präsident Eric Schweitzer rechnet wegen der geplanten Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde mit einem Anstieg der Verbraucherpreise.

Neben Frisören seien zum Beispiel auch das Taxigewerbe und Reinigungsfirmen betroffen, sagte Schweitzer im Interview mit der WirtschaftsWoche. "Wo die Unternehmen die gestiegenen Personalkosten an den Verbraucher weitergeben können, bedeutet das Preiserhöhungen." Daneben rechnet der Verbandspräsident mit Ausweichreaktionen in die Schwarzarbeit. "Wird der Haarschnitt teurer, gehen die Verbraucher vielleicht seltener zum Frisör oder lassen es schwarz machen", sagte Schweitzer.

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Der DIHK-Präsident kritisierte, dass wegen des Mindestlohns verstärkt junge Leute keine Ausbildung mehr absolvieren würden und so der Fachkräftemangel noch zunehme.

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„Ich befürchte, dass viele Jugendliche das Interesse an einer Ausbildung verlieren, wenn sie kurzfristig mit Mindestlohn 1500 Euro pro Monat statt 700 Euro bekommen können“, sagte Schweitzer. „Wir haben heute schon 1,4 Millionen Menschen zwischen 25 und 35 Jahre ohne Ausbildung. Die Hälfte davon ist nicht in Beschäftigung. Der Mindestlohn setzt die Axt an den Anreiz, in die eigene Zukunft zu investieren.“

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