DIHK-Präsident: Rot-Grüne Steuerpläne kosten 1,4 Millionen Jobs

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Der neu gewählte Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer

von Christian Ramthun

Der neue DIKH-Präsident Eric Schweitzer warnt vor den Steuerplänen von SPD und Grünen. Rund 1,4 Millionen Arbeitsplätze stünden auf dem Spiel, wenn der Spitzensatz der Einkommensteuer von 42 Prozent auf 49 Prozent steige, sagte Schweitzer.

"Nach DIHK-Berechnungen bedeutet jeder Prozentpunkt höhere Einkommensteuer 200.000 weniger Arbeitsplätze", sagte Schweitzer. "Die rot-grünen Steuerpläne würden also 1,4 Millionen Jobs kosten." Vor allem die Familienunternehmen, die 60 Prozent aller Arbeitsplätze stellten und 80 Prozent ihrer Gewinne reinvestierten, seien von höheren Einkommensteuersätzen betroffen. Schweitzer: „Höhere Steuern bedeuten weniger Gewinn, weniger Investitionen und weniger Arbeitsplätze."

Der neue DIHK-Präsident, dem zusammen mit seinem Bruder das Recyclingunternehmen Alba gehört, wehrt sich auch gegen den Eindruck, dass sich die Bezieher höherer Einkommen zu wenig an der Finanzierung des Staates beteiligen. „Das oberste Prozent der Einkommensbezieher zahlt 25 Prozent der gesamten Einkommensteuer, die ersten zehn Prozent zahlen 55 Prozent“, betont Schweitzer. „Das zeigt, dass die Starken schon heute die größten Lasten schultern.“

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