DIW-Präsident Fratzscher: Bund könnte 15 bis 20 Milliarden Euro für Investitionen ausgeben

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Marcel Fratzscher wirft der Bundesregierung kurzfristiges Denken vor.

von Henning Krumrey

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung stellt den Sparkurs der Bundesregierung infrage und fordert mehr Investitionen.

"Die ‚schwarze Null‘ ist ein fatales Signal für die deutschen Unternehmen und die europäischen Nachbarn", kritisiert DIW-Präsident und Regierungsberater Marcel Fratzscher in der WirtschaftsWoche. "Wir produzieren weniger, als eigentlich möglich wäre, und wir haben eine Investitionslücke. Das ist genau die Situation, in der der Staat einspringen müsste", so Fratzscher.

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"Nicht mit einem Konjunkturprogramm für ein, zwei Quartale, sondern mit staatlichen Investitionen – beispielsweise in Verkehrsprojekte – und mit Anreizen für mehr private Investitionen." Konkret fordert der DIW-Präsident eine zweistellige Milliardensumme: "Die Bundesregierung könnte hier 15 bis 20 Milliarden Euro ausgeben, ohne die Schuldenbremse zu verletzen."

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