Kommentare zu: Mindestlohn hilft den Armen nicht

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23 Kommentare
  • 03.05.2008, 15:31 UhrAnonymer Benutzer: Arm der Götter

    Aha, und was soll mir sonst helfen? ich muss 220 Stunden pro Monat arbeiten bei 5 Euro pro Stunde um ca. 1000 Euro zu verdienen. Da bleiben mir 200 Euro im Monat zum leben^^
    Die 7,5 Euro pro Stunde würden mir schon viel helfen!
    Aber seltenerweise das was überall anders zu funktionieren scheint, kann nie und nimmer in Deutschland funktionieren, naja armes Deutschland !

  • 03.05.2008, 17:26 UhrAnonymer Benutzer: koch4711

    Aha, das haben Leute festgestellt die 9000 Euro im Monat verdienen.
    bravo.---- in fast der gesamten EU gibt es Mindestlohn und zwar teilweise höher als in Deutschland. Die angeblichen Weisen picken nur Rosinen und wollen die Arbeitnehmer für doof verkaufen.

  • 03.05.2008, 17:51 UhrAnonymer Benutzer: bubru

    Hallo Arm der Götter, oder egal wie ihr Name ist.

    Sie sind an ihrer Misere selber schuld.
    Wo ist die aber die Lösung.Mehr Lohn nicht, sondern mehr Netteinkommen.
    Vom Staat oder vom Arbeitgeber, egal,bei 40 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit müssen in Zukunft mindestens für jeden Erwachsenen bürger, auch für eine nicht hochwertige Arbeit 1.000 € Netto + Krankenkassengeld dazu im Monat zur Verfügung stehen.
    1.000 € ist nebenbei die Pfändungsfreigrenze.
    Ab sofort keine Lohnerhöhung, dafür alle Einkommen bis 50.000 € lohnsteuerfrei.
    Keine Abschreibmöglichkeit und Zuwendungen jeglicher Art.Wer ist dafür : WiR, die Wir Partei.
    Vom bundeswahlleiter bereits zugelassen.
    bitte in Zukunft keine Protestnichtwähler .
    Auch keine Protestparteien wählen.
    Die WiR Partei erhebt keine Mitgliedsbeiräge.

    Fragen :
    burkhard ZAC eMail b0511665535-0001@t-online.de
    bundestagswahlen 2009 ist der Tag der Wahrheit.

  • 03.05.2008, 18:21 UhrAnonymer Benutzer: Arm der Götter

    Hallo bubru

    Na vielen dank, ich bin also schuld, hmmm!?
    Lohnsteuer ist schon lange nicht mehr das Problem in Deutschland.
    bei 1000 Euro netto sind das gerade ca. 35 Euro.
    Mir ist schon klar dass 2.50 mehr pro Stunde nicht viel netto ausmachen werden, aber die 200-300 Euro mehr sind schon viel Geld

  • 03.05.2008, 19:35 UhrAnonymer Benutzer: bubru

    Hallo Arm der Götter,

    und wie hoch sind ihre Lohnnebenkosten für Sie und den Arbeitgeber ?
    Wenn in Deutschland zunächst jeder bis 65 Arbeit hat,dann werden die Arbeitskräfte knapp.
    Jeder Arbeitgeber wird dann froh sei, das er jemanden für seine Arbeit hat.
    Lidl,Aldi,Schlecker,Siemens,WV oder der Friseur muß automatisch mehr Lohn Zahlen und die Aufstockung erledigt sich von selbst.
    Mindestens 1.000 netto, dann müßten als nächster Schritt die Preise für Lebensmittel durchleuchtet werden.
    Warum kostet ein brötchen 60 Gramm 20-35 C und der Weißbrotfladen 500-600 Gramm 1 €.
    beides ist ein Produkt aus Weizen.
    Warum bezahlen wir in Deutschland Kaffeesteuer ?
    Und soweiter.
    Also WiR Partei in jedem bundesland und WiR verändern die Zukunft ohne Randale auf der Straße.
    WiR sind nicht rechts,nicht links sondern geradeaus.

    MfG burkhard ZAC
    eMail b0511665535-0001@t-online.de
    bundestagswahlen 2009-Tag der Wahrheit

  • 03.05.2008, 22:28 UhrAnonymer Benutzer: meisnkaisa

    super intelligent, diese studie. haben sich die herren ökonomen schon mal überlegt, dass es sehr wohl einen unterschied macht, ob man lohn bekommt oder einen zuschuss in form von arbeitslosengeld ii? letzteres ist ja nicht anderes als sozialhilfe, ein staatliches almosen sozusagen. arbeit haben und dafür einen gerechten lohn beziehen dürfen ist ein grundlegendes menschenrecht. diese argumentationskette gegen mindestlöhne ist typisch für akademiker ohne jegliches einfühlungsvermögen für die menschen, über welche sie studien anstellen.

  • 04.05.2008, 12:11 UhrAnonymer Benutzer: Parasit

    diese Lobbyisten die wollen ,dass sich " normale Arbeit " also nicht bankmanager,Politiker ,kriminelle Manager usw.die sowiso über dem Gesetz stehen,immer weniger lohnt,gegen die sind wir alle machtlos.es soll ja zu einer Profitmaximierung für ein paar Wenige auf Kosten des arbeitenden Volkes kommen.Schöne neue Welt

  • 04.05.2008, 13:03 UhrAnonymer Benutzer: gustoso

    Dieser Ansatz, dass ein Mindestlohn durch Anpassung der bezüge über das Arbeitsamt angepasst wird, stimmt. Die Folge für die wirtschafliche Situation in Deutschland wäre, aus meiner Sicht, nur, dass die Unternehmen den Wirtschaftsstandort Deutschland als unattraktiver ansehen.

  • 04.05.2008, 14:27 UhrAnonymer Benutzer: Jan

    ich hoffe jedem Mindestlohngegner ist klar, dass wir durch die Quersubventionen (Zuschüsse vom Steuerzahler) die markwirtschaftliche Funktionsweise komplett aushebeln. Jeder der gegen einen Mindestlohn ist sollte erklären wie er sich das ganze vorstellt. beispiel: Ein Florist bekommt 7€ die Stunde, ich als Steuerzahler gebe dann 3€ zu. Nebenan macht ein anderer blumenladen auf, dort bekommt ein Florist 5€. Was nun??? Soll ich als Steuerzahler jetzt weiterhin 3€ zahlen oder 5€??? Der andere blumenladen muss jetzt natürlich auf den Konkurrenten reagieren und kürzt seinem Floristen das Gehalt von 7€ auf 4€. Dies nennt sich Kostenwettbewerb, was automatisch dazu führt das der Stundenlohn irgendwann gegen 0€ tendiert (nennt sich dann im Übrigen "Praktikum"). Der Arbeitgeber braucht nicht einmal ein schlechtes Gewissen zu haben, er weiß ja dass sich für den Arbeitnehmer an der Höhe seines Einkommens nichts ändert. im Übrigen, wir haben bereits ein Mindestlohngesetz (dort steht nämlich: sittenwidrige Löhne sind verboten). ist natürlich sehr schwammig. Was sind sittenwidrige Löhne? Alle Mindestlohngegner müßten dann auch konsequenterweise die Streichung dieses Gesetztes fordern. Alle die glauben, dass wir bereits eine Art Mindestlohn durch Hartz 4 hätten, liegen falsch. Einem Arbeitslosen wird Hartz 4 um 30% gekürzt, wenn er eine Arbeitsstelle nicht annimmt. Deshalb: Dieser Eingriff in die Marktwsirtschaft ist inakzeptabel. Der Staat hat lediglich die Aufgabe für vernünftige Rahmenbedingungen zu sorgen (beispielsweise durch einen Mindestlohn). Wir wissen alle, dass Subventionen in jeglichen bereichen nie richtig funktioniert haben und dass sie erhebliche Probleme mit sich bringen. ich finde es unmöglich, dass marktwirtschaftlichen Prinzipien einfach über bord geworfen werden, nur damit einige wenige Arbeitgeber auf Kosten der Steuerzahler ihren Profit maximieren können.

  • 04.05.2008, 15:03 UhrAnonymer Benutzer: Taugenichts

    Mal knapp gesagt, für diese Wirtschaftsschlauen....
    Wenn ihr nicht in der Lage seit, den Massen in ausreichendem Maße Arbeit und Lohn zur Verfügung zu stellen, oder ihr nicht über die Mittel und Know How dafür verfügt einen Lebensstandart zu sichern, wie es in den 80er Jahren war, dann tun das eben ANDERE.... nur ob es euch dann noch so gut gehen würde steht auf einem anderen blatt... ihr kennt doch bestimmt die Spieletheorie zerbrecht euch mal darüber lieber den Kopf, solange ihr noch einen habt, denn wie bert brecht schon sagte: Erst kommt das Fressen, dann die Moral!

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