Drei Wochen vor der NRW-Landtagswahl: SPD und CDU liegen in der Wählergunst gleichauf

Drei Wochen vor der NRW-Landtagswahl: SPD und CDU liegen in der Wählergunst gleichauf

, aktualisiert 23. April 2017, 17:34 Uhr
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Im Direktvergleich der Spitzenkandidaten liegt Kraft zwar mit 53 Prozent noch deutlich vor Laschet mit 31 Prozent. Allerdings büßte sie gegenüber der März-Umfrage vier Punkte ein, während Laschet neun Punkte hinzugewann.

Quelle:Handelsblatt Online

Erste Umfragen sahen die SPD bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen klar vorne. Doch nun hat die CDU offenbar in der Wählergunst zugelegt: In einer Befragung kamen beide Parteien jeweils auf 34 Prozent der Stimmen.

DüsseldorfDrei Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zeichnet sich nach einer Umfrage ein überraschendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und CDU ab. In den bisherigen Umfragen hatte die SPD deutlich vor der CDU gelegen. In Nordrhein-Westfalen wird am 14. Mai der Landtag neu gewählt.

In der am Sonntag veröffentlichten Infratest-dimap-Befragung im Auftrag des WDR-Magazins „Westpol“ kommen aber beide auf 34 Prozent. Die CDU legte dabei gegenüber der letzten WDR-Umfrage von vor einem Monat um vier Prozentpunkte zu, während die SPD drei Punkte einbüßte.

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Bei den Themen Bildung, Arbeitsplätze, Infrastruktur, Wirtschaft, Kriminalitätsbekämpfung und soziale Gerechtigkeit wird der regierenden SPD der Umfrage zufolge nur noch bei der sozialen Gerechtigkeit mehr Kompetenz als der CDU zugebilligt. Am größten sei die Unzufriedenheit mit der rot-grünen Regierung bei der Sanierung von Infrastruktur, bei der Bekämpfung von Armut und bei der Schul- und Bildungspolitik.

Im Direktvergleich der Spitzenkandidaten liegt Amtsinhaberin Kraft zwar mit 53 Prozent noch deutlich vor Laschet mit 31 Prozent. Allerdings büßte sie gegenüber der März-Umfrage vier Punkte ein, während Laschet neun Punkte hinzugewann und auf seinen bislang besten Wert kam. Für Kraft ist dem WDR zufolge der schlechteste Wert in dieser Legislaturperiode.

Die FDP könnte laut Befragung mit zehn Prozent (letzte Umfrage: 9 Prozent) rechnen. Die Grünen kämen unverändert auf sechs, die Linken auf fünf Prozent. Die AfD büßte einen Punkt ein und landet bei acht Prozent.

Damit ist die rot-grüne Regierungskoalition weiter deutlich von einer Mehrheit im Landtag entfernt. Neben einer großen Koalition wäre demnach ein Dreierbündnis aus CDU, FDP und Grünen möglich. Dieses sogenannte Jamaika-Bündnis haben aber die Grünen weitgehend ausgeschlossen. Rot-Rot-Grün hätte aktuell keine Mehrheit.

Quelle:  Handelsblatt Online
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