Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2000-2005 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam Düssel-dorf mit 66,6 Punkten auf Platz 4 und beim Dynamikranking mit 57,4 Punkten auf Platz 5. Wo Düsseldorf punktet – und wo nicht, zeigt die folgende Übersicht: Stärken Niveau-Ranking Platz 2 belegt Düsseldorf beim Bruttoinlandsprodukt je Einwohner. Mit 63.852 Euro pro Kopf haben die Düs-seldorfer 2004 deutlich mehr Waren und Dienstleistungen erstellt als der Durchschnitt der untersuchten 50 Städte (34.632 Euro). Ebenfalls auf dem zweiten Platz rangiert Düsseldorf bei der Realsteuerkraft: Die Einnahmen an Gewerbe-, Grund-, und anteiliger Einkommen- sowie Umsatzsteuer sind nur in Frankfurt/M. höher. In Düsseldorf beliefen sie sich 2004 auf 1.757 Euro pro Einwohner, der Durchschnitt liegt hier bei 850 Euro. Je 100 Einwohner arbeiten 2005 25,5 Beschäftigte mehr in Düsseldorf als dort wohnen. Mit diesem Pendlersaldo belegt Düsseldorf wiederum Platz 2. Dynamikranking Der Anteil Hochqualifizierter an den Beschäftigten hat in Düsseldorf zwischen 2000 und 2005 um 2,2 Pro-zentpunkte zugenommen (Durchschnitt: plus 1,3 Prozentpunkte). Platz 5. Die Investitionsquote legte in Düsseldorf um 3,5 Prozentpunkte zu. Die Investitionsquote ist die Differenz zwi-schen zwei absoluten Durchschnittswerten in Prozentpunkten. Da die Investitionsquote (kommunale Investitionen in Prozent der Gesamtausgaben) von Jahr zu Jahr schwankt, werden nicht einzelne Jahreswerte, sondern die Durchschnittswerte der beiden Zeiträume 1999-2001 und 2002-2004 miteinander verglichen. Im Mittel aller un-tersuchten Städte sanken diese um 1,7 Prozentpunkte. Düsseldorf belegt hier Platz 2. Den 3. Platz belegt Düsseldorf bei der Entwicklung der Schulden je Einwohner. Zwischen 2000 und 2005 ver-buchte die Stadt am Rhein hier einen Rückgang um 769 Euro, während die Schulden je Einwohner im Schnitt der untersuchten 50 Städte um 75 Euro wuchsen. Schwächen Niveau-Ranking Auf Platz 44 liegt Düsseldorf bei den Straftaten je 100.000 Einwohner. 2004 wurden hier 14.484 registriert, der Durchschnitt liegt bei 11.557 Verbrechen je 100.000 Einwohner. Der Demografie-Index kam in Düsseldorf im Jahre 2005 auf einen Wert von 106,0 (Durchschnitt: 100,0). Damit belegt die NRW-Landeshauptstadt Platz 22. Der Index umfasst demografierelevante aktuelle Werte und Progno-sewerte für 2020, wie den Anteil jüngerer bzw. älterer Einwohner, Geburtenüberschuss oder Erwerbsquote. Die Schulden je Einwohner sind in Düsseldorf zwar rückläufig, die Verschuldung bleibt mit 1.788 Euro pro Kopf in 2005 (Schnitt: 2.135 Euro) aber immer noch vergleichsweise hoch. Düsseldorf auf Platz 20. Dynamikranking Ungünstig entwickelte sich auch der Pendlersaldo je 100 Einwohner. Je 100 Einwohner pendeln im Jahr 2005 0,5 Beschäftigte weniger zum Arbeiten nach Düsseldorf als im Jahr 2000. Platz 36 Die Produktivität in Düsseldorf hat sich durchschnittlich entwickelt: Die Produktivität, also das Bruttoinlands-produkt (BIP) oder die Summe der in Düsseldorf erstellten Güter und Dienstleistungen in Euro geteilt durch die Zahl der Erwerbstätigen (Arbeitsortprinzip), lag 2004 um +7,4 Prozent über dem Niveau von 2000 (Schnitt: +7,6 Prozent). Düsseldorf erreicht damit Platz 26. Das ganze Profil von Düsseldorf zum Download<< zurück zur Übersicht
Düsseldorf: Landeshauptstadt stark bei Wirtschaftskraft und Investitionen
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