Dumping und Millionen: Gibt es den gerechten Lohn?

Dumping und Millionen: Gibt es den gerechten Lohn?

Die Schere geht immer weiter auseinander. Managergehälter steigen auch in der Krise rapide, die Löhne aber dümpeln dahin.

Nach der Leiharbeit haben Unternehmen einen neuen Weg gefunden, Löhne auf ein noch niedrigeres Niveau zu drücken. Mit Werkverträgen kaufen sie nicht mehr Arbeitskräfte, sondern Dienstleistungen ein. Diese werden dann als Sachausgaben verbucht und entsprechend schlecht bezahlt.

Die Gewerkschaften laufen Sturm gegen das Modell. Dabei sollte Leiharbeit ein Instrument sein, damit Firmen auf Auftragsspitzen flexibel reagieren können. Inzwischen gibt es aber knapp eine Million Zeitarbeiter, manche arbeiten über Jahre in demselben Betrieb. Das geht auch auf Kosten der Allgemeinheit, denn laut IG Metall ist jeder achte Leiharbeiter trotz eines Vollzeitjobs auf zusätzliches Geld aus den Sozialkassen angewiesen.

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Manager hingegen streichen Rekordvergütungen ein. So verdiente VW-Chef Martin Winterkorn 17,5 Millionen Euro im vergangenen Jahr - 300-mal so viel wie ein Facharbeiter im Konzern. Ist das gerecht? Sollte es Obergrenzen für Managerbezüge geben? Und werden Gewerkschafter ihrer Kontrollfunktion in den Aufsichtsräten nicht mehr gerecht?

WirtschaftsWoche-Chefredakteur Roland Tichy diskutiert als Gastgeber der TV-Sendung „meinungsmacher“ in HR3 heute Abend (21.45 Uhr) live mit folgenden Gästen:


Detlef Wetzel, Zweiter Vorsitzender IG Metall,

Kurt J. Lauk, Präsident Wirtschaftsrat der CDU,

Franz Segbers, Theologe und Professor für Sozialethik an der Uni Marburg

„meinungsmacher“, HR3, 18. April 2012, 21.45

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