In Deutschland leben immer weniger Menschen gemeinsam in einem Haushalt. Die Zahl der Familien oder Wohngemeinschaften, die sich Haus und Hof teilen, nimmt seit 1991 kontinuierlich ab - und das obwohl die Zahl der Privathaushalte insgesamt steigt. So gab es vor elf Jahren in Deutschland noch 35,3 Millionen Haushalte, 33,6 Prozent davon waren Einpersonenhaushalte. Im Jahr 2011 hatte sich die Zahl der Häuser und Wohnungen auf 40,4 Millionen geseigert, dafür betrug der Anteil der Singlehaushalte schon ganze 40,4 Prozent.
Besonders viele Singles leben in den deutschen Großstädten. Aber auch im Bundesland Hessen scheint die Familie zum Auslaufmodell zu werden. Dort gibt es 39,1 Prozent Singlehaushalte bei insgesamt 2,96 Millionen Haushalten.