Emnid-Sonntagsfrage: SPD holt in Umfragen auf, Grüne sacken ab

Emnid-Sonntagsfrage: SPD holt in Umfragen auf, Grüne sacken ab

, aktualisiert 11. Dezember 2011, 10:33 Uhr
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Sigmar Gabriel auf dem Bundesparteitag 2011 der SPD.

Quelle:Handelsblatt Online

Die SPD ist bei den Wählern deutlich beliebter geworden und erreicht in der Sonntagsfrage nun 30 Prozent. Grund zum Jubeln gibt es für die Sozialdemokraten allerdings nicht: Der grüne Wunschpartner schwächelt weiter.

BerlinNach ihrem Berliner Bundesparteitag hat die SPD in der Wählergunst deutlich zugelegt. Im Emnid-Sonntagstrend für die „Bild am Sonntag“ gewinnen die Sozialdemokraten im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte hinzu und liegen jetzt bei 30 Prozent.

Dennoch bieten die jüngsten Umfragewerte für die SPD nur bedingt Anlass zur Freude: Denn zum Regieren würde es nicht reichen. Der Wunsch-Koalitionspartner der SPD, die Grünen, verliert weiter an Zustimmung und erreicht noch 14 Prozent (minus 1 Prozent) - ihr niedrigster Wert seit April 2010. Ein rot-grünes Bündnis hätte damit bei einer Bundestagswahl zum jetzigen Zeitpunkt keine Mehrheit (44 Prozent).

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Stärkste politische Kraft in Deutschland bleibt laut Emnid die Union: CDU/CSU können im Vergleich zur Vorwoche leicht hinzugewinnen (plus 1 Prozent) und kommen jetzt auf 35 Prozent. Düster sieht es für den derzeitigen Koalitionspartner FDP aus: Die Liberalen verharren bei drei Prozent und würden den Wiedereinzug ins Parlament verpassen.

Die 5-Prozent-Hürde konnte die FDP laut Emnid zuletzt Ende August überwinden. Die Linke verliert einen Punkt auf sieben Prozent, die Piraten verharren bei ebenfalls sieben Prozent.

Emnid befragte für den repräsentativen Sonntagstrend zwischen dem 1. und 7. Dezember insgesamt 3635 Personen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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