Kommentare zu: Klima: Deutschland im Dunkeln

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18 Kommentare
  • 31.01.2008, 18:23 UhrAnonymer Benutzer: Michael Z.

    Wann besinnen sich die Politker aller Parteien endlich auf ihre Verantwortung für dieses Land?
    Der übertriebene Ökowahnsinn wird die Wirtschaft nachhaltig beschädigen, weiter hohe Arbeitslosigkeit und eine (in Deutschland bisher unbekannte) Versorgungsunsicherheit bewirken - und das alles ohne wirklich etwas für das Klima und die Umwelt zu tun denn die entstehende Lücke wird, wie im Artikel treffend beschrieben, durch Energieimporte aus Ländern mit weit geringeren Standards geschlossen werden müssen!

    Wie naiv sind eigentlich die jenigen, die da Glauben machen wollen, dass eine Wirtschaftsnation wie Deutschland ohne Kohle und Atomstrom ihre Leistungskraft behält?

    Vieleicht sollten die Ökoaktivisten eine Zeitlang so leben - Strom nur dann bekommen wenn die Sonne scheint oder es schön windig ist!

    Ein weiterer Schritt wären dann auch bus und bahn anstelle dicker Politikerkarossen...oder einfach mal nachdenken....eine schwierige Übung, für viele Ökofreaks und unsere Politiker aber dringend zu empfehlen!

  • 31.01.2008, 18:36 UhrAnonymer Benutzer: AlexanderSt.

    Zitat: "Gehen die Atommeiler bis 2021 vom Netz, entsteht in bayern eine Energielücke von 6125 Megawatt, die weder Erdgas noch Wasserkraft, biomasse oder Solarenergie füllen können. " WURDEder Autor on derAtomloyezahlt.is 2021istdie solarenergie (Stromaussonnenlicht) schon lange konkurrenzähig ohne statliche Einspeiseergütugen.Alliee ur der massieausau derSolarenergiemit40-60% Wachstum proJahris 2020, decktlockerdas MEHRFACHE desdurch Stillegung on Atommeilern "fehlenden" Strom.
    Fazit: Selten so eine schlampig recherchierten , tedeziöse Artikel gelese.der4 Autor solltesei Hoorar vo derAtomloy forder.ich sage nur: Weniger als iLD-iveau. SECHS!. SETZEN!

  • 31.01.2008, 20:13 UhrAnonymer Benutzer: ThomasG

    Lieber AlexanderSt.,

    eine zuverlässige Energieversorgung ist ohne Grundlastkraftwerke, d.h. Kraftwerke die gleichmäßig Energie liefern nicht darstellbar. AKWs sind Grundlastkraftwerke und lassen sich daher ebend nicht durch Schönwetterkraftwerke ersetzen - die gegenwärtig einzig sinnvollen Alternativen zu den AKWs wären Kohle, Gas oder biomasse. Alle haben aber ihre spezifischen Nachteile. Gegenwärtig deckt die Solarenergie weniger als 1% des bedarfes und das leider auch stark abhängig vom Sonnenstand und der bewölkung. Wunschdenken ist das eine, Realität ist das andere. Das Unsinnige an diesen angeblichen Heilsbringern Sonne Wind usw. ist, das sie den blick auf das größte kurzfristige Potential einer zukunftssicheren Energieversorgung verdecken: dem Energiesparen, damit wir Zeit für richtige Lösungen gewinnen. Für oftmals sinnfreie Schnellschüsse in Form von reinen Prestigeprojekten wird genau das Geld verpulvert (man denke nur an Palmöl), welches man sinnvollerweise doch lieber in das Energiesparen stecken sollte.

  • 31.01.2008, 20:20 UhrAnonymer Benutzer: Matthias M

    @ Alexander St.
    Genau, die Sonne ... Heute noch mit 49 ct /kwh bezuschusst, und schon in 12 Jahren bei 5 ct / kwh. Genau. Man sieht ja in sovielen anderen Laendern, dass die darauf setzen. in die Herstellung einer Solarzell geht mehr (Atom-)energie, als sie ihren Lebtag produzieren wird. Wieviel Jahre noch wird eine hysterische Umweltlobby einen Kurs diktieren koennen? bis es kalt oder dunkel wird. Dann wars aber sie Stromlobby, Atommafia oder wer auch immer, der nicht rechtzeitig investiert hat, sondern im Ausland seinen niederen Profitinteressen nachging. Keine Schulnoten verteilen, sondern nuechtern ein Problem mitdiskutieren, das keine einfache Loesung hat. Privat ist die Loesung einfach: ich kaufe dann wie die Stadt Kassel zertifiziert oekologischen Atomstrom, und hab nen total gutes Gefuehl. industrie finde ich ohnehin bloed, also was solls... Licht aus, Alex!

  • 31.01.2008, 21:30 UhrAnonymer Benutzer: Erhard Renz

    ich kann mich nur Alexander anschließen. Schlecht recherchiert oder aber wieder mal bewußt falsch veröffentlicht. Seit der Einführung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (2000) wurde durch den Zubau von Kraftwerken (erneuerbare Energien) die Stromproduktion derart erhöht, daß man bereits 2007 die acht ältesten Atomkraftwerke hätte abschalten können. Das langweilige Argument Sonne und Wind wären nicht Grundlastfähig kann jeder auch Angela Merkel unter www.kombikraftwerk.de bestaunen. Es geht. Man muß es nur wollen. ich finde das Wort Grundlast sehr lustig um die Schwäche von AKW's zu übertünchen. AKW's sind nicht in der Lage den Stromverbrauch nachzufahren (Tags viel nachts wenig) deshalb muß der Nachtstrom billigst verscherbelt werden. Zu Matthias möchte ich noch anmerken, Windkraft braucht vier Monate um die Energie zu erzeugen die für die Produktion und den Aufbau von Windrädern benötigt werden. bei Solarstrom dauert es noch ca. 1,5 Jahre bei neuesten Zellen. Atom, Kohle, Gas und Öl werden nur verbrannt und erreichen diesen Status NiE !!!

  • 31.01.2008, 23:04 UhrAnonymer Benutzer: ThomasG

    Das ist ja ein durchaus nettes Konzept. Es fehlen nur 2 Dinge: ein neues autarkes Gleichstromnetz für diese Kraftwerksverbünde, denn im Gegensatz zu heute müssten dann viel längere Strecken vom Kraftwerk zum Verbraucher überwunden werden und noch viel wichtiger: die Kapazitäten für den weiteren Ausbau der so genannten regenerativen Energien. biomasse hat kaum noch echte (nicht oder wenig umweltschädliche) Reserven, die Kurve für den Ausbau der Windkraft zeigt auch eine abfallende Tendenz und Solar wird in Deutschland ohnehin immer ein Randprodukt bleiben - mit der heutigen Technik.
    Tja - natürlcih können Wind und Sonne so manchen qm Gas der Regelkraftwerke einsparen - für die Versorgungssicherheit brauchen wir bis auf weiteres die hohe Energiedichte von Gas, Kohle, Öl. Und aktuell auch Uran. Die installierte Leistung der regenerativen Anlagen mögen zwar der von 8 Atomkraftwerken entsprechen - nur ist sie keider nciht genauso zuverlässig udn daher können diese Kraftwerke nicht so einfach abgeschaltet werden. Und ausgerechnet aus der Kontinuität dieser Kraftwerke eine Schwäche zu konstruieren ist doch absurd. Gegen die Konzerne wird es keinen Umbau der Energieversorgung in Deutschland geben und daher ist das bashing auch kontraproduktiv. Damit ich nicht falsch verstanden werde: ich verdiene indirekt mein brot mit den "neuen" Energien.
    Und noch einmal: das wirkliche Problem sind nicht die Erzeuger sondern die Verbraucher. Die regionalen CO2-bilanzen werden nciht durch das Kraftwerk nebenan sondern durch den Verbrauch der Region bestimmt. Wenn wir Deutschland deinstrualisieren und dafür das Zeug dann aus China oder sonst wo kaufen, müssen wir uns dann auch gefälligst das dafür in China benötigte CO2 anrechnen lassen und können uns nicht zurücklehnen und sagen: wir haben nur noch Kombikraftwerke...

  • 31.01.2008, 23:17 UhrAnonymer Benutzer: ThomasG

    Einen dritten Punkt habe ich zu dem Kombikraftwerk noch vergessen: die betreiber solcher alternativen Energieanlagen kämpfen um jeden Cent, denn in erster Linie wollen auch sie eines: Geld verdienen. bei einem solchen Kraftwerksverbudn würde eine echte Reelung in einem autarken betiebe aber bedeuten, das sie Erlöseinbussen in Kauf nehmen müssten, wenn z.b. die Windräder laufen müßte die biogasanlage runterfahren. Das wird keienr der biogasanlagenbeteibe tun, denn dann kann er die Rentabilität der Anlage vergessen. D.h. dieses virtuelle Großkraftwerk wird nie ein echtes Grundlastkraftwerk nachbilden sondern am Ende imemr soviel Strom leifern, wie es nur kann. Es sei denn es gibt neben den jetzigen Subventionen noch eine neue, die dem betreiber diese Risiko nimmt. Kurz und gut: Wind und Solar brauchen einen billigen Zwischenspeicher, der die Energie aufnimmt und im bedarf dann abegeben kann, auch wenn dann das Windrad dann nicht läuft. Jetzt machen das das große Verbundnetz und vor allem die Regelkraftwerke der großen Energieversorger.
    Mit anderen Worten: wenn alle Teile dieses virtuellen Krfaftwerkes Strom liefern können, weil die Sonne scheint, der Wind weht und biogas da ist, dann wird der auch erzeugt und abgegeben werden. Das ist einfach ein Gebot der wirtschaftlcihen Vernunft. Und dann wird auch in dieser Konstellation ein Wasserpumpspeicherkraftwerk wie jetzt auch benutzt: mit billigen da nicht verkaufbaren Strom aufgefüllt und im Falle von Spitzen abgelassen.

  • 01.02.2008, 11:31 UhrAnonymer Benutzer: Stefan J.

    @ThomasG
    "Das wird keienr der biogasanlagenbeteibe tun, denn dann kann er die Rentabilität der Anlage vergessen. D.h. dieses virtuelle Großkraftwerk wird nie ein echtes Grundlastkraftwerk nachbilden sondern am Ende imemr soviel Strom leifern, wie es nur kann."

    Denkfehler - es wird am Ende höchstens so viel Strom liefern, wie abgenommen (!) wird. Wird zuviel Strom produziert, kann man ihn sinnlos verpulvern (Autobahnbeleuchtung in belgien...) oder Pumpspeicherkraftwerke auffüllen oder oder. Das ist (nur) eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Auch der betreiber der Autobahnbeleuchtung bzw. des Pumpspeicherkraftwerkes muss den verbrauchten Strom bezahlen. Wenn in der Nacht zuviel Strom da ist, werden die Preise sinken, dann lohnt sich die Produktion in auch Kombikraftwerk nicht, und dann werden die betreiber, ganz im Sinne der Wirtschaftlichkeit, ihre Produktion drosseln und damit Resourcen sparen.

    bezahlt wird schließlich nicht der produzierte, sondern der ins Netz eingespeiste (d.h. auch verbrauchte und damit durch irgendjemanden gekaufte) Strom.

    Das macht schon Sinnn.

  • 01.02.2008, 13:01 UhrAnonymer Benutzer: ThomasG

    @Stefan J
    Es geht bei biogasanlagen nicht nur um Strom sondern auch um die Wärme. biogasanlagen sind nur rentabel, wenn sie die Wärme (entweder für technische Prozesse oder für Fernwärme) auch loswerden. Und da kann ich dann gar nicht mehr nur stromgeführt fahren, sondern muss den bedarf des Wärmekunden in Vorrang sehen. Es ist leider nicht so einfach, wie es auf den ersten blick aussieht oder aber es wird sehr viel teuerer als heute...

  • 01.02.2008, 14:52 UhrAnonymer Benutzer: Stefan J.

    @ThomasG.

    "Es geht bei biogasanlagen nicht nur um Strom sondern auch um die Wärme. biogasanlagen sind nur rentabel, wenn sie die Wärme (entweder für technische Prozesse oder für Fernwärme) auch loswerden."


    Völlig klar. Aber dann müssen sie möglichst konstant gefahren werden, als "Grundlastkraftwerk". Das ist ein völlig anderer Ansatz als beim Kombikraftwerk. Dort werden die biogasanlagen bewusst zum Abdecken der Spitzen eingesetzt und sind damit prinzipbedingt nicht in der Lage, eine konstante Wärmeleistung zu erbringen.

    Aber das ist auch gar nicht der Schwerpunkt des Projektes. Hier geht es doch darum zu zeigen, dass eine ausschließliche Stromversorgung Deutschlands mit den untersuchten Enegieträgern möglich ist. Auch aufgrund der notwendigen, erheblichen Überkapazitäten (Summe der Nennleistungen der beteiligten Kraftwerke im Verhältnis zur Nennleistung des Verbundes) ist der resultierende Strom natürlich deutlich teurer als der heutige aus dem bisher üblichen Strom-Mix. Das ist mal klar.

    Aber:

    - im diesem Projekt ging es nicht um die Wirtschaftlichkeit nach heutigen Marktpreisen sondern um die technische Machbarkeit und die Zukunftsfähigkeit.

    - Der Markt ändert sich, die Preise für fossile brennstoffe und Uran gehen nur in eine Richtung, nämlich hoch. Und das macht die regenerativen lngsam,. aber unaufhaltbar immer konkurrenzfähiger.

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