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Energiekonzept: Wirtschaftsratspräsident Lauk: "Kernkraft-Laufzeit völlig frei geben"

Im Streit um das Energiekonzept der Bundesregierung fordert der Präsident des CDU-Wirtschaftsrates Kurt Lauk, auf jede Laufzeitbegrenzung für Atomkraftwerke zu verzichten.

„Sinnvoll wäre es, die Laufzeit völlig frei zu geben: Die Kraftwerke dürfen am Netz bleiben, solange sie sicher sind. Sobald sie nicht mehr sicher sind, gehören sie sofort abgeschaltet.“ Deutschland dürfe seine industrielle Basis nicht verlieren, seinen stärksten Trumpf auf dem Weltmarkt. Es sei deshalb auf günstige Energiepreise angewiesen. Die Industrie dürfe nicht zu harte Umweltauflagen aus dem Land getrieben werden. „Wo baut denn Thyssen Stahlwerke? In China, in den USA. Für die globale Emission ändert sich also nichts. Es wäre doch besser, die Arbeitsplätze entstünden hier“, so Lauk.

Die Aufregung um den Energie-Appell der Industrie kann der frühere Daimler-Manager nicht verstehen. „Im Energie-Appell steht kein Satz, den nicht der Wirtschaftsrat schon gefordert hat“, staunt Lauk über die Kritik. „Wer sich heute über diese Forderungen wundert oder aufregt, scheint gar nicht mehr die Artikel in den Tageszeitungen zu lesen, sondern nur noch die Anzeigen.“ Bis zum Donnerstag hatten die protestierenden Manager 9200 Unterschriften gesammelt.

6 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 01.09.2010, 00:49 UhrAnonymer Benutzer: Der lupenreine Demokrat

    Absolut verantwortungslos! Wenn man zukünftig weiter auf Kernkraft setzt, dann bitte mit neuen Kraftwerken, die dem Stand der Technik entsprechen und einen hohen Sicherheitsstandard haben.

    Man kann nicht absehen, wann ein altes AKW nicht mehr sicher ist. Deshalb sollten die AKWs nach spätestens 30 Jahren erneuert werden. Kernenergie ist einfach zu gefährlich, um auch nur das kleinste Risiko einzugehen.

  • 31.08.2010, 04:46 UhrAnonymer Benutzer: nurmalsoamrande

    ich finde es echt lustig. Man ist weltweit dabei wieder Kernkraftwerke hoch zu ziehen. Und in 20-30 Jahren bemerkt man das wir kein Uran mehr haben XD
    Was ist das für eine logik? Abgesehen davon kostet die Endlagerung den Steuerzahler richtig Geld.
    Der Preis für die Lagerung ist beim kauf des brennmaterialls schon enthalten. Der Steurzahler zahlt... schön für die Wirtschaft.
    Ein Forscher verglich die Leistung eines AKWs mit der einer 100watt birne. Es geht mehr Energie verloren als man aus dem brennmaterial rausholen könnte. Von daher nutzen wir die komplette energie des brennmaterials noch nichtmal.

  • 30.08.2010, 12:47 UhrAnonymer Benutzer: wenn kein Cash da ist für Neubauten

    dann muß man die alten Kernkraftwerke länger laufen lassen.

    Warum müssen Kernkraftwerke in Zentren mit 10 Millionen Menschen betrieben werden ?

    Ab in den Ural mit einem Komplex von 10 Ultramodernen Kernkraftwerken solche die gerade in Finland gebeut werden.

    Und dann den EU-Raum damit versorgen--Endlager im Ural--aufbereitung im Ural.
    bewachung der Anlagen im Ural
    Störfall im Ural

    Ein Anruf bei Putin genügt der würde mitmachen.

    Aber es geht ja um die Konzerne um macht um bakschisch um Pöstchen.

    So kann man eben damit rechnen das eines der älteren Kernkraftwerke einen Störfall hat--und dann steht die ganze bRD zur Disposition und die bürger ziehen um in den Ural.

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