Energiemarkt: Chef der Monopolkommission fordert Marktbereinigung

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Ein Steinkohlekraftwerk

von Andreas Wildhagen

Daniel Zimmer, Vorsitzender der Monopolkommission, spricht sich im Interview mit der WirtschaftsWoche gegen Subventionen für unrentable Kohle- und Gaskraftwerke aus.

„Wenn Kohle- und Gaskraftwerke rote Zahlen schreiben, dann werden einige von ihnen stillgelegt“, sagte er im Interview mit der WirtschaftsWoche. „Marktaustritte sind in einer Marktwirtschaft normal“. Eine solche Marktbereinigung könne zu einer Verknappung des Angebots und zu steigenden Strompreisen führen, die den Betrieb verbleibender konventioneller Kraftwerke wieder wirtschaftlich werden lassen“, sagte Zimmer. Der Chef der Monopolkommission bedauert, dass die Diskussion um die Energiewende so geführt werde, als wäre Deutschland „eine Insel“. Das Problem der sicheren Stromversorgung könne unter Einbezug ausländischer Stromerzeugungskapazitäten wirtschaftlicher gelöst werden. Sollten die alle 28 EU-Staaten versuchen, eine energiepolitische Autarkie zu erreichen, werde das die teuerste Lösung bedeuten. Die Monopolkommission berät als unabhängiges Gremium die Bundesregierung in Wettbewerbsfragen. Zimmer leitet die Monopolkommission seit Juli 2012 und lehrt an der Universität Bonn Rechtswissenschaften.

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