Energiewende: Stromkonzerne wollen 800 Millionen Euro für Abschaltung

Energiewende: Stromkonzerne wollen 800 Millionen Euro für Abschaltung

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22 Tonnen CO2 sollen die Kraftwerke einsparen.

Um die Klimaschutzziele zu erreichen und 22 Millionen Tonnen Co2 zu sparen, sollen Braunkohle-Kraftwerke stillgelegt werden. Weil das teuer werden könnte, verlangen Stromkonzerne eine Entschädigung.

Die Energiekonzerne verlangen laut „Spiegel“ 800 Millionen Euro jährlich für das Abschalten von Braunkohle-Kraftwerken und ihr Vorhalten auf Reserve. Pro Kilowatt wollten sie 300 Euro bekommen. Bei einer Gesamtleistung der betroffenen Kraftwerksblocks von 2,7 Gigawatt ergebe dies eine Summe von 800 Millionen Euro jährlich, die Stromkunden oder Steuerzahler aufbringen müssten, schreibt das Nachrichtenmagazin.

Zum Erreichen der Klimaschutzziele will die Regierung bei den Kraftwerken zusätzlich 22 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Ursprünglich plante Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel dazu die Einführung einer Kohle-Abgabe für alte Kraftwerke.

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Lange schon wird über eine von Wirtschaftsminister Gabriel vorangetriebene Abgabe für alte Kohlekraftwerke diskutiert. Medienberichten zufolge sollen die Pläne vom Tisch sein. Doch Gabriel widerspricht.

Eine CO2-Abgabe für alte Kohlekraftwerke wird es wohl doch nicht mehr geben. Quelle: dpa

Dieser Plan des SPD-Vorsitzenden stieß aber auf heftigen Widerstand. Nun sollen alte Braunkohle-Kraftwerkblocks für Engpässe in eine Reserve gehen und schrittweise stillgelegt werden. Dafür werden vor allem die Konzerne RWE und Vattenfall Geld bekommen.

Endgültig festzurren will die Bundesregierung ihr Energiekonzept bei einem Spitzentreffen der großen Koalition am kommenden Mittwoch (1. Juni).

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