Erinnerungen an den D-Day: Putin möchte in die Normandie reisen

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Erinnerungen an den D-Day: Putin möchte in die Normandie reisen

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Am 6. Juni 1944 landeten alliierte Truppen in der Normandie. Somit begann eine lang geplante Eröffnung der Zweiten Front, der Anti-Hitler-Koalition. Es war der Beginn der Operation Overload, auch unter dem Codenamen Operation Neptune bekannt.

Angespannter könnte die Beziehung zwischen Moskau und dem Westen nicht sein. Zum Gedenken an die Landung der Alliierten im Zweiten Weltkrieg will Putin dennoch zusammen mit Merkel und Obama in die Normandie reisen.

Mitten in der Ukraine-Krise bahnt sich eine Begegnung westlicher Staats- und Regierungschefs mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin an. Der Kremlchef will Anfang Juni zu den Feierlichkeiten zur Erinnerung an die Landung der Alliierten in der Normandie vor 70 Jahren kommen. Putin habe eine Einladung des französischen Präsidenten François Hollande angenommen, sagte der russische Botschafter in Frankreich, Alexander Orlow, am Donnerstag in Paris dem Sender BFMTV. Der russische Präsident werde am 6. Juni ankommen und in der Normandie sein. Putins Sprecher Dmitri Peskow sagte in Moskau, der Besuch werde derzeit noch „durchgeplant“.
Hollande hatte zuvor die Einladung an Putin zu den umfangreichen Feierlichkeiten am 6. Juni in der Normandie erneuert. Jenseits der Differenzen wegen der Ukraine-Krise werde er nie vergessen, dass das russische Volk während des Zweiten Weltkriegs millionfache Opfer für die Befreiung gebracht habe, sagte Hollande dem Sender France 2. Ohne die Ostfront hätte es keine Landung der Alliierten geben können. Deswegen sei Putin als Repräsentant des russischen Volkes willkommen.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel, die ebenfalls an den Feiern teilnehmen will, sprach von einer „guten Nachricht“. „Ich habe mir gewünscht, dass es uns gelingt, dass trotz der unterschiedlichen Meinungen, die wir jetzt haben, und der großen Konflikte das Gedenken an eine schwere Zeit des Zweiten Weltkriegs möglich ist“, sagte sie bei einem „Europaforum“ des Westdeutschen Rundfunks (WDR).
Auch US-Präsident Barack Obama und die britische Königin Elizabeth II. haben ihre Teilnahme an der Erinnerung an den „D-Day“ zugesagt. Die größte Landung der Geschichte markierte im Zweiten Weltkrieg den Anfang der Befreiung Westeuropas von den Nationalsozialisten. Der 8. Mai als Jahrestag des Kriegsendes ist in Frankreich Feiertag.

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