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Euro-Abstimmung: Bundestag stärkt Merkel den Rücken

von dpa und Reuters

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kann mit breiter Rückendeckung des Parlaments zum entscheidenden Krisengipfel der Euro-Länder nach Brüssel reisen. Der Bundestag billigte mit großer Mehrheit die Stärkung des Euro-Rettungsfonds EFSF.

Bundeskanzlerin Angela Merkel Quelle: dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt im Bundestag an der Abstimmung über eine Stärkung des Euro-Rettungsschirms EFSF teil. Quelle: dpa

Erfolg für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): Der Bundestag billigte am Mittwoch in Berlin mit großer Mehrheit von 503 der 596 abgegebenen Stimmen ein Mandat für die Kanzlerin, mit der sie über die Stärkung des Euro-Rettungsfonds EFSF verhandeln kann. 89 Parlamentarier votierten mit Nein, vier enthielten sich.

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Merkel kann nun mit breiter Rückendeckung des Parlaments zum entscheidenden Krisengipfel der Euro-Länder nach Brüssel reisen. Am Abend und in der Nacht wollen die Staats- und Regierungschefs der 17 Euro-Staaten neue Rettungsmechanismus für die Gemeinschaftswährung beschließen.

Parlamentarier für Finanztransaktionssteuer

In der Bundestagsentschließung heißt es unter anderem, dass mit der Reform des EFSF die Notwendigkeit zur Fortführung der Anleihenkäufe der Europäischen Zentralbank entfällt. Die Regierung wird zudem aufgefordert, dafür zu sorgen, dass der EFSF nicht über Zentralbankgeld finanziert wird. Auch soll die Regierung die Bemühungen zur Einführung einerm Finanztransaktionssteuer in der EU forcieren.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 27.10.2011, 12:25 UhrAnonymer Benutzer: Werner Holzmann

    Große Koalition für den Ausverkauf Deutschlands, da kann man nur die Radikalen wählen

  • 27.10.2011, 07:04 UhrAnonymer Benutzer: TB

    Die Haftungsrisiken des deutschen Steuerzahlers belaufen sich schon jetzt auf fast 1 billion Euro (Stand: 24.10.2011):
    1. Kredit der bundesregierung an Griechenland über die KfW (2009): 22 Milliarden
    2. Euro-Staatsanleihenkäufe der EZb: 169,5 Milliarden. Davon 27% Anteil bRD = 45,8 Milliarden
    3. Erstes Griechenland-Rettungspaket: Anteil Eurogruppe: 80 Milliarden. Davon 27% Anteil bRD = 21,6 Milliarden
    4. Erstes Griechenland-Rettungspaket: Anteil iWF: 30 Milliarden. Davon 6% Anteil bRD = 1,8 Milliarden
    5. Zweites Griechenland-Rettungspaket: 109 Milliarden. Davon 27% Anteil bRD = 29,4 Milliarden (in Gesamtsumme unten nicht enthalten, da über EFSF finanziert werden soll)
    6. Euro-Rettungschirm EFSF (demnächst ESM): 780 Milliarden. Davon 27% Anteil bRD = 211 Milliarden (plus 20% "Risikopuffer“ bei Ausfall anderer Euroländer = 42 Milliarden) = 253 Milliarden (Vervielfachung dessen per „Hebelung“ wird heute beschlossen)
    7. FSM (bad-bank der verstaatlichten HRE): „Wert“ der dort schlummernden Schrottpapiere: 175 Milliarden (davon bereits 24,4 Milliarden abgeschrieben = verloren)
    8. EAA (bad-bank der WestLb): „Wert“ der dort schlummernden PiiGS-Anleihen: 9,3 Milliarden
    9. bundesbankforderungen im Euro-System: 402,7 Milliarden (betrug zu beginn der Euro-Einführung nur lächerliche 1,2 Milliarden)
    Gesamt:
    22 + 45,8 + 21,6 + 1,8 + 253 + 175 + 9,3 + 402,7
    = 931,2

  • 26.10.2011, 18:25 UhrAnonymer Benutzer: Catti

    Das der EFSF gehebelt werden soll ist ein sehr großer Fehler. Denn wer muß im Fall des Falles die billion zahlen ??? Natürlich Deutschland zu einen großen Teil. Da sind die 252 Milliarden Garantien nur ein kleiner Teil, der zu zahlen ist. Denn wer zahlt die Schulden der banken, wenn die Pleite sind ...., natürlich auch der Steuerzahler, wer denn sonst, so kommt man schnell auf eine billion oder mehr.

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