Kommentare zu: Altkanzler Schmidt wirft Europa Unfähigkeit vor

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5 Kommentare
  • 08.08.2012, 06:01 UhrJoselyn

    Herr Schmidt, vielen Dank für die ehrlichen Worte.

    Die Vergemeinschaftung der Schulden halte ich für den falschen Weg. Schon jetzt halten sich die "Pleite-Länder" nicht an die Auflagen. Sollten die Schulden vergemeinschaftet werden, haben sie gar keinen Grund mehr dazu, sich anzustrengen und ihre Schulden zu begleichen. Zumindest es zu versuchen. Das wird dazu führen, dass immer noch mehr Geld in diese Länder gepumpt wird, ohne das diese irgendwelche Konsequenzen fürchten müssen.

    Auch in Deutschland fängt das Wirtschaftswachstum an zu stagnieren, jede Woche schließen Firmen, die Arbeitslosen werden mehr.

    Second Magazine vom 08.04.12:
    Aufgrund des Artikels (Thema Arbeitslosigkeit in Deutschland) hatten wir eine tiefergehende Analyse vorgenommen, und wir kamen zu dem Schluss, das darf doch nicht wahr sein:
    5,4 Millionen Menschen empfangen ALG I+II. (Statistisches Bundesamt)
    8,8 Millionen Menschen ernähren sich unterhalb des Mindestlohnes (DGB 14.03.12)
    18 Millionen Menschen bekommen Geld zur Grundsicherung (Statistisches Bundeamt)
    nicht weniger als 32 Millionen Menschen haben im Monat weniger als 400,00 €. So sieht es in Deutschland aus.

    Wenn die Schulden vergemeinschaftet werden, würde dies Deutschland in den Abgrund ziehen. Man sollte diesen ganzen unseeligen Euro wieder abschaffen und jedem Land seine Währung zurückgeben. Vor dem Euro ging es allen Ländern besser.

    Die Merkel Regierung ist verantwortungslos und unfähig. Bisher kommt nur planloser hektischer Aktionismus dabei raus. Ansonsten wird geschwiegen, wie es mit Deutschland nun weitergehen soll. Und den Menschen im Land geht es immer schlechter.

  • 08.08.2012, 07:54 UhrWegweiser

    Verfehlte und gescheiterte politische Zielsetzungen und Zielvorgaben, politische Projekte wider die ökonomische Vernunft, das ist leider das Ergebnis von dreizehn Jahren europäischer Währungsunion. Und die binnenkonjunkturellen Folgen für Deutschland sind in dieser Zeit mehr als katastropahl (siehe Mitforist Joselyn). Hinzu kommen jetzt noch die kaum mehr abschätzbaren Folgen, die sich aus dieser Eurorettungsaktion ergeben.

    Aus den ökonomischen Fehlern, die sich aus der politisch geglückten deutschen Wiedervereinigung ergeben haben, wurde nichts, überhaupt nichts gelernt. Die gleichen ökonomischen Fehler wurden in einem noch größeren Maßstab übertragen.

    Heute stehen wir vor einem Scherbenhaufen, so drastisch muss man es einmal formulieren. Diese Entwicklungen waren jedoch schon von Beginn der Währungsunion an erkennbar. Man ignorierte, man leugnete und förderte diese Fehlentwicklungen noch mit zahlreichen "Modernisierungsreformen".

    Zwei gute Literaturempfehlungen zu diesem komplexen Themenbereich, der die Handlungsmuster von politisch Verantwortlichen sehr gut darstellt, analysiert und übersichtlich veranschaulicht:

    Wilhelm Hankel, Die Euro Lüge, 3. Auflage, Signum Verlag
    Uwe Müller, Supergau Deutsche Einheit, 2. Auflage, Rowohlt Verlag

  • 08.08.2012, 08:03 UhrZahlmeister

    Wann hört dieser alte Mann, der uns maßgeblich die ganze Sache eingebrockt hat endlich auf, uns mit seinen Ratschlägen zu traktieren ?! Wenn ihn der Altersstarrsin daran hindert, seine Fehler einzusehen, so soll er wenigstens still sein !

  • 08.08.2012, 11:09 UhrDer_raucht_gern

    Der alte K(n)acker sollte sich im Altersheim zu Ende rauchen.

  • 08.08.2012, 16:17 UhrKnatterton

    Si tacuisses, prudenter mansisses.
    Oder: Öfter mal die (Schmidt-)Schnauze halten.
    Ein Alt-Bilderberger will sich nicht von seiner Lebenslüge trennen.

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