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Europaparlament fordert faire Arbeitsbedingungen: Kritik an Textil-Kompromiss mit China

Vertreter der EU-Staaten haben gestern in Brüssel über den Textil-Kompromiss mit China beraten.

HB BRÜSSEL/STRASSBURG. Die 25 Staaten der EU müssen die Vereinbarung vom Montag billigen, wonach 80 Millionen Textilien, die in EU-Zollhäfen lagern, nun freigegeben werden. Damit wäre die Gefahr leerer Regale in europäischen Textilgeschäften erst einmal gebannt. Im Europaparlament stieß der Kompromiss unterdessen auf teilweise heftige Kritik. Es gibt Signale, wonach die Mitgliedstaaten positiv gegenüber dem Kompromiss eingestellt sind, sagte eine Sprecherin der EU-Kommission. „Wir bekommen hoffentlich bis Anfang kommender Woche endgültig grünes Licht für die Abmachung.“ Die Sprecherin sagte, sie rechne nicht mit einer Abstimmung bei der Sitzung des Fachausschusses mit Vertretern der Mitgliedstaaten am Dienstag Abend. EU-Diplomaten berichteten, es müsse sich zeigen, ob südliche EU- Länder wie Italien und Spanien sowie Frankreich die Abmachung politisch mittragen. Vor allem auf Druck dieser Länder hatte die EU den massenhaften Zustrom von chinesischen Textilien im Juni mit Quoten beschränkt.

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Lesen Sie weiter auf Seite 2: „Es gibt nun zwar ein Ergebnis, aber keine gute Lösung“

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