
Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht in den heftigen Bewegungen am Devisenmarkt eine Gefahr für die Weltwirtschaft. „Scharfe Bewegungen sind nicht gut für das globale Wachstum“, sagte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet am Freitag am Rande eines Bankenkongress in Frankfurt. Trichet weiter: „Was wir nicht wollen sind brutale Wechselkursbewegungen.“ Der Euro war am Morgen knapp an der Marke von 1,50 Dollar gescheitert. Die Gemeinschaftswährung wertet wegen der anhaltenden Dollarschwäche seit Monaten massiv auf. Hoher Euro-Kurs bereitet Maschinenbauern zunehmend Sorge Der hohe Euro-Kurs bereitet den deutschen Maschinenbauern immer mehr Kopfzerbrechen. „Wenn der hohe Euro-Kurs anhält, wird das für viele Unternehmen ein Problem“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Insbesondere Firmen, die in den Dollarraum Maschinen exportierten oder im Wettbewerb mit dortigen Produzenten stünden, bekämen Schwierigkeiten. Bereits jetzt gingen Aufträge verloren. Der Druck führe zudem dazu, dass es Einbußen auf der Ertragsseite gebe. Genaue Zahlen gebe es hierzu aber nicht.













