Fachkräftemangel: Hürden für ausländische Fachkräfte sollen sinken

Fachkräftemangel: Hürden für ausländische Fachkräfte sollen sinken

von Henning Krumrey

Im Kampf gegen den Fachkräftemangel schaltet sich jetzt der Normenkontrollrat ein. Dort wird an einem neuen Verfahren für die Aufenthaltserlaubnis gearbeitet.

Das achtköpfige Expertengremium unter Führung des früheren Staatssekretärs und Bahn-Chefs Johannes Ludewig will ermitteln, ob sich die Verfahren bei der Beschäftigung ausländischer Mitarbeiter vereinfachen lassen. Nach dem Jahreswechsel will der Rat, der von der Bundesregierung eingesetzt wurde und nicht nur ihre Gesetzentwürfe auf bürokratische Auswüchse prüft, untersuchen, wie die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis einfacher gelingen könnte – für die Unternehmen wie für die beteiligten Behörden.

Bislang klagen Betriebe und Verbände über langwierige und vor allem bei den einzelnen Ausländerämtern unterschiedliche Antragswege – egal, ob sie neue Fachleute aus dem Ausland anwerben oder Mitarbeiter aus fernen Niederlassungen in die Heimatzentrale nach Deutschland holen wollen. Meist übernehmen die Firmen die Beantragung.

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In dem Projekt will der Rat auch gute Praxisbeispiele auf beiden Seiten ermitteln und gleich noch weitere Hürden untersuchen, beispielsweise die Anerkennung ausländischer Führerscheine.

Nach der Jahreswende soll das Projekt „Einfacher zur ausländischen Fach- und Führungskraft“ starten, schon im Juni sollen die Ergebnisse vorliegen. Nach demselben Muster hatte der Normenkontrollrat schon Erleichterungen beim Bafög, bei Wohn- und Elterngeld ermittelt und dann auch politisch durchgesetzt.

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