Kommentare zu: Ingenieure aus Spanien gesucht

zum Artikel

Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen

8 Kommentare
  • 18.07.2011, 23:03 UhrNguyen

    Es ist wieder typisch hektisch, tatische Reaktion der s.g. Manager und Führungskräfte, um die hausgemachten Fehler zu korrigieren. Der kulturelle Unterschied und Arbeitsweise der Spanien/italienen/Portugiesen und Deutschen können nicht vom heute auf morgen umstellen lassen, noch dazu der Wohnungsnot herrscht überall, wo Jobs vorhanden sind, z.b. Frankfurt, München etc. Also wird hier die Sofskills eines Mitarbeiter völlig verdrängt. Nur diejenigen die schon mal im Ausland kurz- langfristig arbeiteten, können hierzulande den Fuß fassen, ansonstens wird die Europhie wie eine Luftblase zerplatzen. Auf der anderen Seite sind nur weniger große, deutsche Arbeitgeber, die drauf vorbereitet sind oder die Erfahrungen mit der Einstellung der Fachkräfte aus dem Ausland haben. Deutsche Sprache ist ebenfalls keine einfache, was man durch ein intensivkurs gleich beherrschen kann, geschweigert denn in Fachjargon mit den Kollegen zu kommunizieren. Die integration wird im Jahr 2015 vielleicht wieder zur Tagesordnung in Deutschland?

  • 18.07.2011, 23:25 Uhrc-nes

    Alles blödsinn! Die deutschen Arbeitgeber sind sich bewusst, daß sie bald für hochqualifizierte nicht länger Mini-Löhne bezahlen können. Hier wird gezielt versucht durch steigendes Arbeitskräfteangebot die Löhne auf niedrigem Niveu zu konsolidieren. Die deutschen Unternehmen haben ein Problem! Aufgrund des abgeschotteten Arbeitsmarktes duch "Sozialauswahl" können sich die "alten Säcke" zurücklehen und von den jungen Leistungsträgern die Arbeit machen lassen. Faktisch sind die "alten Säcke" unkündbar und in diesem Wissen machen sie keinen Finger mehr krummen. Die Jungen hingegen stehen immer mit einem bein auf der Straße. Erstaunlicherweise wurden die untragbaren Verhältnisse auf dem deutschen Arbeitsmarkt kürzlich sogar schon von der UN kritisiert.

  • 19.07.2011, 04:09 UhrEmme

    interessant

  • 20.07.2011, 00:58 Uhrmallorcasusi

    Wenn icke ein gutes Gehalt mit Zulagen, so wie
    ein Abgerodneter bekomme, überlege ichs mir vielleicht mit der
    Rückkehr. Unkündbar sollte der Job schon sein und Pensionsansprüche
    erwarte ich natürlich auch.
    Die bundesagentur ist der allerletzte Schei..ß..laden, von wenigen
    Ausnahmen abgesehen arbeiten dort nur selbstherrliche, unfä..hige
    Pe..n.n.er ! Auf was bilden sich diese Voll-..Pf..os..ten was ein ?

  • 24.07.2011, 19:30 UhrMV

    Der ingenieur - das unbekannte Wesen.

    Als ich mich nach meinem ingenieurdiplom zur Überbrückung bis zum Arbeitsantritt bei meinem ersten Arbeitgeber arbeitslos meldete, trug sich bei der "Arbeitsagentur" in Münster folgender Dialog zu:

    "Sie wollen sich also Arbeitssuchend melden, - was haben Sie für eine berufsausbildung?"

    "ich bin Diplom-ingenieur für Elektrotechnik."

    "Haben Sie dafür studiert?"

    "Nein, ich habe nach der 8. die Schule geschmissen, um ingenieur zu werden!"

  • 30.09.2011, 16:09 UhrJohnDoe

    Ausländische ingenieure sollen ins Land,Einheimische sitzen auf der Strasse und beziehen Hartz 4. ich bin selber Dipl.ing.(FH) für informationstechnik und finde seit meinem Abschluss im Mai keinen Job. in meiner Region gibt es grössere Unternehmen, die laut Zeitung spanische ingenieure anwerben wollen, Einheimische jedoch nicht einstellen. Der Fachkräftemangel ist eine dreiste Lüge und ich kann jedem nur abraten, ein MiNT-Fach zu studieren.
    Sieht man sich mal die bewerbungsverfahren an wird schnell klar das keine Mangel herrscht und viele ausgeschriebene Stellen nur Pseudostellen sind. Zwei bewerbungsgespräche, dann noch eine Präsentation, anschliessend Probearbeiten und wenn man Glück hat erhält man die Möglichkeit ein natürlich gehaltsloses Praktikum zu absolvieren. Kommilitonen aus meinem Studiengang hatten schon Probleme eine Stelle für ein Praxissemester zu finden.
    Fachkräftemangel sieht anders aus!

  • 06.11.2011, 17:38 Uhrdipl.-ing

    ich bin auch eine fachkraft mit diplom. ein personalchef einer großen deutschen firma sagte mir, das es für mich lieber drei inder einstellt, weil es die vom arbeitsamt finanziert bekommt.
    ich glaube, ohne systemwechsel, weg vom torbokapitalismus, werden wir die revolution nicht vermeiden können

  • 14.02.2013, 12:04 UhrMatuschudo

    Zu dem Thema Ingenieur.
    Wir sind ein Unternehmen zur Herstellung von Rechner gesteuerten
    Automatisierungssteuerungen für Produktionslinien der Oberflächentechnik in der Nähe von Essen im Ruhrgebiet und suchen seit Jahren Elektro und IT Ingenieure mit der Resonanz = Null
    Auch wir sind dabei Ing. aus dem Ausland anzuwerben, weil es deutsche Ing. scheinbar auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr gibt.
    Wenn heute einer als Elektro oder IT Ing. keinen Job findet
    dann stimmt etwas nicht

    Udo Matusch GF der AMT GmbH in Bottrop

weitere Fotostrecken

Blogs

Flattern auf der Stelle
Flattern auf der Stelle

Die SPD feiert pompös 150 Jahre Vergangenheit – und hat keine Zukunft, weil sie sich erst vergessen und dann selbst...

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 18.05.2013

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche

    Folgen Sie uns im Social Web

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.