Kommentare zu: FDP: Missbrauch der Zeitarbeit verhindern

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15 Kommentare
  • 08.05.2010, 12:34 UhrAnonymer Benutzer: regierende Schlafmützen

    Alleine der Umstand, dass 88 Prozent der noch arbeitenden bevölkerung bereits demotiviert ist, sollte den regierenden Schlafmützen in berlin zu denken geben.
    Wer sich über die damaligen Zustände in der mittlerweile zur Geschichte zählenden DDR Gedanken macht, wird Parallelen finden.
    Eine gerechte Entlohnung sorgt auch für mehr Motivation bei der arbeitenden bevölkerung.
    Motivierte Arbeitnehmer nützen dem deutschen Staat mehr, als ein paar hochmotivierte Hochverdiener, die das über Niedriglöhne eingesparte Geld im Rest der Welt verschleudern bzw. verprassen.

  • 08.05.2010, 13:57 UhrAnonymer Benutzer: so nicht

    Nein! ich fordere gleiche bezhalung, für gleiche Arbeit. Es muss Schluss sein, dass Unternehmen sich auch noch neben der Flexibilität den Vorteil der Gehaltsküzung erkaufen und erschleichen. Auf Kosten der Arbeitnehmer wird hier Unternehmertum betrieben und Gewinne erwirtschaftet. Diese sogenannte Tarifbindung ist Makulatur und das weiss auch jeder!! Es dürfen nicht mehr die gewählt werden, die diese Ungleichbehandlung nicht beseitigen möchten. Wir Wähler müssen hier klar trennen und auch konsequent sein. Anderst bewegt sich die Politik nicht!!!

  • 08.05.2010, 21:06 UhrAnonymer Benutzer: RRR

    Wahlkampfpropaganda der FDP, sonst nichts.

  • 08.05.2010, 22:08 UhrAnonymer Benutzer: Chance Zeitarbeit

    Es ist lächerlich, mit populistischen Gewerkschaftsparolen hier aufzutreten und wahrscheinlich nicht einmal zu wissen, wie Zeitarbeit im eigentlichen Sinne funktioniert. Viele Zeitarbeitnehmer würden NiEMALS bei den Firmen, bei welchen sie arbeiten auch nur eine Chance zu einem Vorstellungsgespräch bekommen. Die Zeitarbeitsbranche "schleust" ihre Arbeitnehmer aber in namhafte Unternehmen, so dass diese sogar die Chance haben, mittelfristig in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen zu werden. ich selber betreibe ein kleines aber feines Zeitarbeitsunternehmen, das auf technisch - gewerbliche Fachkräfte spezialisiert ist. Es werden vernünftige Verrechnungssätze von unseren Kunden erzielt, so dass ich meine Mitarbeiter auch ausnahmslos fair bezahlen kann. Meine Firma hatte eine Krankenquote von 0,9 % in 2009, das ist ein klares indiz für zufriedene Mitarbeiter. Somit ihr lieben Gewerkschafter: NiCHT ALLE ZEiTARbEiTSUNTERNEHMEN SiND GLEiCH! Schwarze Schafe gibt es überall!

  • 08.05.2010, 22:22 UhrAnonymer Benutzer: Fan von Westerwelle

    Langsam, Langsam! Seit wann gehen wir auf die Forderungen dieses ungebildeten und kulturlosen Pöbels ein? Die sollen doch froh sein, dass sie überhaupt irgendwie beschäftigt werden. Selbst 1 Euro ist in vielen Fällen schon eine krasse Überbezahlung, gemessen an der erbrachten Leistung und der dafür nötigen Ausbildung. Viele dieser Jobs könnten auch gut dressierte Affen verrichten. An den dafür notwendigen Kosten sollten wir uns bei der Alimentierung dieses Pöbels orientieren.

    Herr Westerwelle macht einen guten Job, auch wenn immer er von dem linken Geschmeiß, auch beim Koalitionspartner, übelst ausgebremst wird. Er sollte weiterhin dafür sorgen, dass uns Wohlhabenden und Leistungsträgern nicht der Pöbel die Haare vom Kopf frisst, mit diesen unanständigen Luxuspaketen wie Hartz iV für Nichtstuer und Nichtkönner. Und im Übrigen sollten den Hartz iV Empfängern auch die bürgerrechte gestrichen werden. Es geht nicht an, dass solche Leute auch noch wählen dürfen oder gar gewählt werden dürfen. Wo leben wir denn, verdammt nochmal! Die sollen sich als Tagelöhner und Haushaltshilfen bei den
    Wohlhabenden verdingen. Dafür gibt es dann 50 Euro im Monat, etwas zu Essen, ein Lakaiengewand und ein Obdach. So war das schon früher und so muss es wieder werden. Und der 16 Stunden Tag in der 7 Tage Woche sorgt dann dafür, dass dieses Pack nicht auf dumme oder aufrührerische Gedanken kommt. Danke Herr Westerwelle, danke FDP und weiter so!

  • 08.05.2010, 23:02 UhrAnonymer Benutzer: snoopy

    An "FAN VON WESTERWELLE"
    Klasse idee und so ein populistischer "GROßREDNER" wie dich, würde man bestimmt auch nur den "PiSSPOTT" in die Hand drücken wollen zum entleeren, und hoffen das nichts überschwappt.
    DAS EiGENE "iCH" ZU ZEiGEN UND ZU LEbEN iST EiNE FORM DER SELbSTVERWiRKLiCHUNG,DAbEi NiE VERGESSEN,AUCH DAS "iCH" SEiNER MiTMENSCHEN ZU ACHTEN DAMiT MAN NiCHT iN DEN RUF KOMMT EiN EGOiST ZU SEiN.

  • 09.05.2010, 00:24 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Ganz einfach: Arbeiterüberlassung verbieten, freie Mitarbeiter aus dem Joch des Scheinselbständigkeitsgesetzes befreien. Dafür gibt es aber keine Lobby :-(

  • 09.05.2010, 02:20 UhrAnonymer Benutzer: philantrop

    Nur das nun mal ins Rampenlicht der Öffentlichkeit geratene Schlecker-Zeitarbeitsspiel als Missbrauch im Zeitarbeitswesen zu proklamieren, ist Falschspielerei unserer Politiker. Warum, weils natürlich jeder so sieht. Viel entscheidender ist doch die Tatsache, dass die gesamte Zeitarbeit, legalisiert durch das Zeitarbeitsgesetz eigentlich ein Ausbeutungsgesetz unseres Gesetzgebers ist. Dies ist der konkrete Ausfluss von Politik, und was ist Politik? Politik ist angewandte Herrschaftsausübung, übrigens in Demokratien legalisiert durch das Volk (Stichwort wir wählen Volksvertreter, welche dann Politik machen)
    Wer hat hier wohl was falsch gemacht? Wir, die Wähler, die solche Advokaten durch Aushändigung von blankovollmachten zu Volksvertretern machen. in Wirklichkeit vertreten die alles, nur nicht das Volk. Wenn sochon, dann ihr eigenes Wohlergehen, gesichert durch einträgliche Lobbyarbeit für finanziell hochgerüstete Wirtschaftsverbände. Einige dieser Cliquen sind hochinteressiert an billigen Arbeitskräften, und die bekamen sie auf Wunsch geliefert, sogar noch von der Schröder SPD und den Fischer Grünen. Lang lang ists schon her, aber wahr.
    Die Schwarz-Gelben freuen sich heute, dass diese Kanaillen ihnen diese Schmutzarbeit abgenommen haben.

  • 09.05.2010, 09:25 UhrAnonymer Benutzer: Bitte kein Klein Klein

    Verrechnungssätze sind uninteressant! es ist auch uninteressant, dass ein Zeitarbeitsunternehmen gut geführt wird (davon gehe ich mal selbstverständlichst aus, da hier mit Menschen "gehandelt" wird). Wenn das nicht wäre, sofort schließen und fertig. Zeitarbeit bietet nur im Ausnahmefall eine Übernahmechance im betrieb, da gibt es jetzt auch Untersuchungen und damit ist dieses Argument "dead". Dass Zeitarbeit eine Einstiegschance ist, okay, aber ein Eiinstieg mit dem Vorteil des Flexibiliät des Arbeitgebers. Das Problem ist, man hat mal wieder den Hals nicht voll bekommen und noch dazu die geringere bezahlung zugelassen. Was die Herren Eigentümer der branche Zeitarbeit immer noch nicht kapiert haben (wa sarmselig ist); Die ebenbürtige bezahlung würde die Suche nach Mitarbeitern um ein vielfaches vereinfaches, aber das blicken die mal wieder nicht, dafür müsste man denken können. Feige denken die an ihre Verrechnungssätze und dass dann ein viel höherer Stundenbetrag von der Firma gefordert werden müsste, was für ein Geschick an GGeschäftssinn *lach* Das ist doch garnicht das Problem der Zeitarbeitsfirma, aber sehr viel die schlechte bezahlung. Sowie auch ein Mindestlohn wäre gut für die branche, denn dann würde es den schwarzen Schafen an den Hals gehen. Aber auch das ist zu hoch, wie so vieles. Selbst die Tatsache dass die Einkommen steigen, würde alle Arbeitgeber entlasten, da mehr in die Sozialkassen fliest (und auch das ist zu hoch). Naja, machen wir halt Geschäfte, und dann noch schlechte, mit Menschen, obwohl es dazu keinen vernünftigen Grund, außer den Gewinn der großen geht. Wir landen bei allen Themen immer beim selben Ergebnis. Es geht um die Mrd Gewinne der DAX Konzerne, denn da landet immer und immer wieder die Kohle, sei es bei der Krankenversicherung, Kündigungsschutz, bei der Arbeitslosenversicherung, bei der Kaufkraft, bei der Finanzierung der Komunen, beim Arbeitsmarkt. Klingelts eigentlich mal??

  • 09.05.2010, 11:09 UhrAnonymer Benutzer: Messer der Gleichheit

    @Chance Zeitarbeit

    Es ist lächerlich, mit neoliberalen Unternehmerlügen hier aufzutreten und wahrscheinlich nicht einmal zu wissen, wie sie mit Zeitarbeit das gesellschaftliche Klima vergiften. Sie loben die Zeitarbeit über den grünen Klee und sehen ihr Unternehmen an der Spitze der Fairness. Dann bin doch mal gespannt, um wie viel Prozent sie ihre Leiharbeiter über Tarif bezahlen um die höhere Flexibilität und Unsicherheit finanziel auszugleichen, so wie das auch im Ausland, z.b. Frankreich, geschieht. Als fairer Abeitnehmerverleiher greifen sie sich auch nicht 50% oder 75% oder noch mehr der Kosten die ihnen ein Unternehmen für ihre Leiharbeiter bezahlt ab, sondern bescheiden sich auf 10-15%, nicht wahr?! Und sie haben ganz sicher Kündigungsfristen die zumindest dem Tarif entsprechen und entschädigen ihre MA für die teils langen Fahrtwege zum Einsatzort, sowohl finanziell als auch den Zeitaufwand. Sie dürfen sich gerne hierzu äußern.

    interessant aber, ihre durch keine Untersuchung bestätigte behauptung, dass jeder mittelfristig eine Chance habe bei den Unternehmen dann eine Festanstellung zu bekommen. ich kenne viele Unternehmen die genau dies aber prinzipiell nicht machen. Auch nicht im gewerblich-technischen bereich. Zudem würde dies ja bedeuten, dass deren Personaler absolut nichts taugen, wenn sie Leiharbeiter benötigen um ihr Festpersonal zu finden. Konsequenterweise müssten dann die Unternehmen vor allem ihre Personaler feuern und Leiharbeiter als Personaler einstellen, die können es ja dann offensichtlich besser.

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