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FDP-Generalsekretär: Göring sieht keine Bedrohung durch Piratenpartei

Quelle: Handelsblatt Online

Die FDP steckt im Umfragetief, droht, 2013 von den Piraten im Bundestag abgelöst zu werden. Generalsekretär Patrick Döring sieht das gelassen - die junge Partei sei für das rot-grüne Lager deutlich gefährlicher.

FDP-Generalsekretär Patrick Döring. Quelle: dapd
FDP-Generalsekretär Patrick Döring. Quelle: dapd

OsnabrückFDP-Generalsekretär Patrick Döring sieht in einem Einzug der Piratenpartei in den Bundestag 2013 keine Bedrohung für seine Partei. Die Piraten seien ein interessantes Demokratie-Phänomen und organisierten Politik barrierefreier als die etablierten Parteien, sagte Döring der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). „Aber jenseits mancher Bürgerrechtsfrage gibt es wenig Schnittpunkte zwischen FDP und Piraten.“

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Insofern seien sie für die Liberalen weniger gefährlich als für das rot-grüne Lager. Mit Forderungen nach freier Fahrt im Nahverkehr und leistungslosem Grundeinkommen für alle seien die Piraten programmatisch eher eine Gruppierung zwischen Linkspartei und Grünen.

Im jüngsten ARD-Deutschlandtrend liegt die FDP bei drei Prozent. Damit würde sie den Wiedereinzug in den Bundestag nicht schaffen. Die Piratenpartei könnte dieser Umfrage zufolge mit sechs Prozent der Stimmen rechnen und wäre damit erstmals im Bundestag vertreten.

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