FDP: Ost-FDP will eigenen Stellvertreter in der Bundesführung

FDP: Ost-FDP will eigenen Stellvertreter in der Bundesführung

von Henning Krumrey

Die ostdeutschen FDP-Landesverbände fordern einen eigenen Stellvertreterposten in der Bundesführung.

Zwei Wochen vor dem Bundesparteitag haben die sechs Verbände beschlossen, nicht auf die Nachfolge der bisherigen Vize-Chefin Cornelia Pieper zu verzichten. Das erfuhr wiwo.de aus Teilnehmerkreisen eines Treffens in der thüringischen Landesvertretung in Berlin, an dem die Vorsitzenden, Fraktionschefs und Generalsekretäre teilnahmen. Die Vertreter Sachsens waren telefonisch zugeschaltet. Als Kandidaten für den Stellvertreterposten gelten die Landesvorsitzenden von Thüringen und Sachsen, Uwe Barth und Holger Zastrow.

Für den designierten Parteivorsitzenden Philipp Rösler macht diese Forderung die Personalplanung nicht einfacher. Als Stellvertreter gesetzt gelten der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Daniel Bahr und Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Bayern). Den dritten Posten besetzt derzeit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle. Interesse an einer Vize-Position hatte auch Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel bekundet, der aus dem zweitgrößten Landesverband Baden-Württemberg kommt.

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Für Rösler hätte ein Stellvertreter Zastrow zumindest den Vorteil, dass damit einer der unabhängigsten und kritischsten Landesvorsitzenden stärker in die Parteiführung eingebunden wäre.

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