Finanzen der Arbeitslosenversicherung: Bundesagentur für Arbeit erwartet noch bis 2014 Defizite

Finanzen der Arbeitslosenversicherung: Bundesagentur für Arbeit erwartet noch bis 2014 Defizite

von Bert Losse

Der zum 1. Januar steigende Beitragssatz der Arbeitslosenversicherung reicht nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) nicht aus, um ein finanzielles Polster für die nächste Krise aufzubauen.

"Die Erhöhung bringt uns rund 1,6 Milliarden Euro in die Kasse, das reicht aber nicht für eine ausgeglichene Bilanz oder gar einen Überschuss", sagte BA-Vorstand Raimund Becker der WirtschaftsWoche.

Für ein neues Polster "müsste der Satz spürbar über drei Prozent liegen. Die Bundesagentur wird noch bis mindestens 2014 Defizite machen, wenn der Beitragssatz bei 3,0 Prozent bleibt."

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Optimistisch sieht Becker die weitere Entwicklung der Kurzarbeit.   "Die Zahl der Kurzarbeiter liegt bereits wieder unter 300.000, im kommenden Jahr rechnen wir im Schnitt mit rund 200.000. Das wären nur wenig mehr als in normalen Jahren vor der Krise; damals hatten wir zwischen 50.000 bis 100.00 Kurzarbeiter. Die Kostenbelastung für die Bundesagentur wird sich daher in Grenzen halten", sagte er der WirtschaftsWoche.

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