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Finanzkrise: Wie das Banken-Rettungspaket funktioniert

von Christian Ramthun

Das Gesetz zur Umsetzung eines Maßnahmenpakets zur Stabilisierung des Finanzmarktes (FMStG) umfasst insgesamt ein Volumen von 500 Milliarden Euro. Davon sind 400 Milliarden Garantien, um den Interbankenmarkt wiederzubeleben.

Banken-Skyline in Frankfurt am Quelle: dpa
Banken-Skyline in Frankfurt am Main: Die Banken sind vorerst gesichert Quelle: dpa
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Bei diesen Bürgschaften fließt zunächst kein Geld, sie belasten also den Steuerzahler vorerst nicht, sondern erst, wenn Bürgschaften fällig werden. Die Regierung rechnet mit möglichen Ausfällen in Höhe von 20 Milliarden Euro.

Diese sind in den 100 Milliarden Euro enthalten, die die Regierung tatsächlich in die Hand nimmt. Davon fließen 70 Milliarden Euro in einen Bankstabilisierungsfonds, um Banken mit knapper Eigenkapitaldecke durch staatliche Beteiligungen zu stützen. Die restlichen zehn Milliarden Euro will die Regierung als Reserve bereithalten. Der Unterschied zum Rettungsplan der USA besteht darin, dass dort die 700 Milliarden Dollar (gut 500 Milliarden Euro) tatsächlich fließen, und zwar zum Aufkauf illiquider Vermögenswerte der Banken. Doch auch die Amerikaner gehen jetzt dazu über, sich an Banken zu beteiligen und ihnen so Eigenkapital zur Verfügung zu stellen.

Im Einzelnen enthält das Rettungspaket nach dem Gesetzentwurf folgende Elemente:

Die Bundesregierung schafft ein Sondervermögen, für das der Bund haftet und das von der Bundesbank verwaltet wird. Dieser Finanzmarktstabilisierungsfonds wird durch staatliche Schuldverschreibungen bis maximal 100 Milliarden Euro gespeist. Mit dem Geld sollen Banken in Deutschland bis zum 31. Dezember 2009 unterstützt werden.

Die Banken können vom Fonds gegen eine „angemessene“ Gebühr für Kredite an andere Banken Garantien in Höhe von bis zu 400 Milliarden Euro bekommen. Bei knapper Eigenkapitalbasis stellt der Fonds den Banken auch Beteiligungskapital zur Verfügung, zum Beispiel durch stimmrechtlose Vorzugsaktien, Aktien oder Genussscheine. Die Inanspruchnahme der Rekapitalisierungsmittel erfolgt ebenfalls zu „angemessenen“ Konditionen, wie es im Gesetz heißt. Die Inanspruchnahme des Fonds wird an Bedingungen geknüpft. Eigner und Management werden so in die Verantwortung genommen. Geplant sind etwa Auflagen in Bezug auf die geschäftspolitische Ausrichtung, Managementvergütung, Dividendenausschüttungen oder Kreditvergabe an mittelständische Unternehmen.

7 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 30.12.2009, 02:44 UhrAnonymer Benutzer: frida

    bundesfinanzminister
    Peer Steinbrück
    Leipziger Straße 5 –7
    10117 berlin

    Antrag auf Ausschüttung meines Anteils am
    500
    Milliarden Euro Rettungspaket für banken

    Sehr geehrter Herr bundesfinanzminister,
    sehr geehrte Damen und Herren,

    da die privaten banken in Deutschland sich
    im
    Gegensatz zu den staatlichen Landesbanken
    schämen, die von ihnen selbst mitgeschnürten
    Rettungspakete in Anspruch zu nehmen, möchte
    ich als gutes beispiel vorangehen und
    beantrage aus patriotischen Gründen die
    Auszahlung meines Anteils in Höhe von 6097,–
    Euro (500.000.000.000 € : 82.000.000
    bundesbürger).

    bitte senden Sie einen Scheck, besser noch
    eine Postanweisung in bar, da mein Vertrauen
    in die integrität der bankenvorstände doch
    arg gelitten hat.

    Um einer Stigmatisierung vorzubeugen,
    beantrage ich gleichzeitig, die Anteile für
    Familienangehörige, Freunde und einige
    Arbeitskollegen bereitzustellen, auch um
    eine
    rasche Auszahlung zu gewährleisten. Das ist
    zwar insgesamt nicht viel, könnte aber als
    Startsignal eine Welle weiterer
    Anforderungen
    auslösen.

    Ganz im Sinne von Clint Eastwood dem
    Hollywoodstar und bürgermeister a.D.: „ Eine
    Lawine wird durch einen Schneeball
    ausgelöst“.

    Mit vorzüglicher Hochachtung

  • 30.11.2009, 17:32 UhrAnonymer Benutzer: james

    banker gehõren entlich an den galgen und die die unterstützen gleich mit,
    banken sind die grõsstenverbrecher aller zeiten selber erlebt,mit erspressermehtoden,dresdener droht sogar.wõrtlich sie müssen aufpassen sonst was

  • 01.03.2009, 20:28 UhrAnonymer Benutzer: Manager

    das bringt doch eh alles nichts. die krise wird noch viel schlimemr als sie jetzt schon ist. wir sind erst ei der hälfte angekommen. :-/

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