Flüchtlinge: Mittelstand gegen Arbeitsverbot für Asylbewerber

exklusivFlüchtlinge: Mittelstand gegen Arbeitsverbot für Asylbewerber

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Ein Asylbewerber arbeitet in einer Schreinerei.

von Bert Losse

Eine Mehrheit der mittelständischen Unternehmen fordert von der Politik liberalere Regeln für die Beschäftigung von Asylbewerbern. Das ergab eine Umfrage der Wirtschaftsverbände „Die Familienunternehmer-ASU“ und „Die Jungen Unternehmer-BJU“ exklusiv für die WirtschaftsWoche.

Knapp 80 Prozent der rund 530 befragten Firmenchefs plädieren dafür, die so genannte Vorrangprüfung abzuschaffen, bei der die Arbeitsverwaltung zunächst prüfen muss, ob sich für einen  Job ein Deutscher oder EU-Bürger findet. 65 Prozent fordern zudem, das bestehende totale Arbeitsverbot in den ersten drei Monaten zu lockern, wenn die Asylbewerber bestimmte Auflagen erfüllen und zum Beispiel Sprachkurse machen. 23 Prozent der Unternehmer sind sogar für einen vorbehaltlosen Abschied vom Arbeitsverbot. „Die Integration der Flüchtlinge kann dauerhaft nur gelingen, wenn sie nicht abseits der Gesellschaft leben, sondern zu Mitarbeitern und Kollegen werden“, sagte Lutz Goebel, Präsident der Familienunternehmer, der WirtschaftsWoche.

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