Flüchtlingsintegration: DIW-Chef Marcel Fratzscher fordert Investitionsprogramm

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Marcel Fratzscher

von Max Haerder und Malte Fischer

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, hält die Einwanderung von Flüchtlingen für eine große wirtschaftliche Chance.

„Langfristig wird Deutschland deutlich von Zuwanderung profitieren“, sagte Fratzscher der WirtschaftsWoche. „Zuwanderer werden einen wichtigen Beitrag leisten, damit dieses Land seinen Wohlstand und seine Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern kann.“ Aber dazu, so Fratzscher, bedürfe es eines „gezielten Investitionsprogramms, das jedoch weiterhin fehlt“.

Der Bonner Migrationsexperte Klaus Zimmermann, Chef des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit, warnte hingegen vor zu hohen Erwartungen: „Selbst die qualifizierten Immigranten mit einem Hochschulabschluss werden zunächst nur Jobs unterhalb ihrer formalen Qualifikation erhalten“, sagte Zimmermann der WirtschaftsWoche. Im kommenden Jahr erwartet Zimmermann zunächst eine steigende Arbeitslosigkeit.

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