Fluglärm: Frankfurter Flughafen: Hessen will mehr Geld von lauten Fliegern

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Hessens Wirtschaftsminister Al-Wazir stellt sich gegen die Pläne, das Nachtflugverbot aufzuheben

von Mark Fehr

Hessens Minister für Wirtschaft und Verkehr stellt sich gegen die Forderung der Luftfahrtlobby, das strikte Nachtflugverbot an deutschen Großflughäfen wie dem Rhein-Main-Airport aufzuheben.

„Die hessische Landesregierung wird dabei auf keinen Fall mitmachen“, sagte Tarek Al-Wazir der WirtschaftsWoche. Der grüne Politiker will stattdessen die Airlines dazu drängen, in Frankfurt leisere Flugzeuge einzusetzen. „Es geht um aktiven Lärmschutz“, sagte der Minister. Er will die Gebühren für die Nutzung des größten deutschen Flughafens noch stärker als bisher von der Lautstärke der Flieger abhängig machen. Im Jahr 2011 betrugen die lärmabhängigen Entgelte laut Al-Wazir noch 45 Millionen Euro, im vergangenen Jahr seien es schon 100 Millionen Euro gewesen. „Ich will darauf hinwirken, dass wir da nicht stehen bleiben, sondern dass der lärmabhängige Anteil an den Start- und Landegebühren möglichst groß wird“, sagte er.

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