Forderung der Bildungsgewerkschaft: Schwarz-Rot muss Hochschulnachwuchs absichern

Forderung der Bildungsgewerkschaft: Schwarz-Rot muss Hochschulnachwuchs absichern

Die Große Koalition soll den Karriereweg junger Wissenschaftler erleichtern. Das fordert die Bildungsgewerkschaft GEW.

Die Bildungsgewerkschaft GEW erhöht angesichts prekärer Arbeitsverhältnisse für viele jüngere Hochschulbeschäftigte den Druck auf die schwarz-rote Koalition. „Von der Bundesregierung, vom Bundestag und Bundesrat erwarten wir, dass sie (...) alle verfügbaren rechtlichen Kompetenzen und politischen Handlungsmöglichkeiten ausschöpfen“, forderte GEW-Hochschulexperte Andreas Keller in einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Stellungnahme für den Bundestagsausschuss Bildung/Forschung.

Das Gremium befasst sich am Montag mit der im Koalitionsvertrag vereinbarten Reform des Wissenschaftszeitvertrag-Gesetzes. Unterhalb der Professur haben nach Gewerkschaftszahlen bis zu 90 Prozent der Forscher und Dozenten oft nur kurzfristige Zeitverträge. Die SPD-Fachpolitiker im Bundestag teilten am Freitagabend mit, der Weg für eine bessere gesetzliche Absicherung der Karrierewege junger Wissenschaftler sei frei, nachdem die Unions-Kollegen einem gemeinsamen Eckpunktepapier zugestimmt hätten.

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Mit immer mehr Befristungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs gehe Deutschland derzeit einen „Sonderweg“, kritisiert GEW-Vize Keller. „Instabile Beschäftigungsbedingungen untergraben Kontinuität und Qualität der Lehre.“ Die GEW will unter anderem die Promotionsphase besser absichern. Forschungseinrichtungen und Unis müssten „Instrumente entwickeln, mit denen unabhängig von kurzfristig wirksamen Finanzierungsquellen mittelfristig bis langfristig stabile Beschäftigungsverhältnisse eröffnet werden können“.

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