Forsa: SPD fällt wieder unter 30-Prozent-Marke

Forsa: SPD fällt wieder unter 30-Prozent-Marke

, aktualisiert 03. Mai 2017, 08:45 Uhr
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Der SPD-Kanzlerkandidat verliert weitere Prozentpunkte.

Quelle:Handelsblatt Online

Der jüngsten Forsa-Umfrage zufolge verliert die SPD ab Zustimmung. Auch der Kompetenzwert der Partei und die Beliebtheit des Kanzlerkandidaten Schulz schneiden schlechter ab. Die Union bleibt stark.

BerlinDie SPD ist der jüngsten Forsa-Umfrage zufolge wieder unter die 30-Prozent-Marke gefallen. Auch ihr Kandidat Martin Schulz schnitt nach dem am Mittwoch veröffentlichten „Stern“-RTL-Wahltrend in der Kanzlerpräferenz schlechter ab als noch vor einer Woche.

Die SPD verliert der Erhebung zufolge zwei Punkte und kommt auf 28 Prozent. Die Union bleibt bei 36 Prozent. Die Grünen gewinnen einen Punkt auf acht Prozent, die AfD verliert einen Punkt auf ebenfalls acht Prozent. Die Linkspartei stagniert bei acht Prozent. Die FDP gewinnt einen Punkt und würde mit nun sieben Prozent sicher in den Bundestag einziehen.

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Könnten die Wähler direkt bestimmen, wer die Regierung führen soll, würden sich 47 Prozent der Wahlberechtigten für Bundeskanzlerin Angela Merkel entscheiden. Das sind drei Punkte mehr als in der Vorwoche. Ihr Herausforderer Schulz verliert zwei Punkte auf 28 Prozent.

Um zwei Punkte verschlechtert sich auch der Kompetenzwert der SPD, der damit wieder auf das Niveau vor Schulz' Nominierung zum SPD-Kanzlerkandidaten zurückfällt. Der SPD trauen derzeit noch elf Prozent der Befragten zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden. Von der Union glauben dies 32 Prozent. Die Hälfte der Befragten hält keine der Parteien für in der Lage, die Probleme im Land zu lösen.

„Es zeigt sich, dass die SPD mit ihrem neuen Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten Schulz zwar Sympathien gewonnen hat, aber noch weit davon entfernt ist, stärkste politische Kraft im Land zu werden“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner. Allein mit dem Thema soziale Gerechtigkeit werde sie kaum den nächsten Kanzler stellen können, sagte Güllner.

Die Meinungsforscher des Instituts Forsa befragten vom 24. bis 28. April 2502 Bundesbürger.

Quelle:  Handelsblatt Online
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