Französisches Vorbild: DIHK: Grenzen für osteuropäische Arbeitnehmer öffnen

31. Mai 2008
DIHK-Geschäftsführer Martin Wansleben Quelle: PressefotoBild vergrößern
DIHK-Geschäftsführer Martin Wansleben Quelle: Pressefoto

Die Bundesregierung soll Arbeitnehmer aus den osteuropäischen EU-Staaten ungehindert ins Land lassen, fordert der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben.

Deutschland solle nach französischem Vorbild „schnellstmöglich“ seine Grenzen für solche Arbeitnehmer öffnen, sagte Wansleben der WirtschaftsWoche. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hatte angekündigt, den französischen Arbeitsmarkt vom 1. Juli dieses Jahres an für Arbeitnehmer aus den osteuropäischen EU-Ländern zu öffnen.

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Deutschland und Österreich sind nun die einzigen EU-Staaten, die ihre Arbeitsmärkte noch bis 2011 abschotten wollen. Wansleben sieht darin einen schwerwiegenden Nachteil für die deutsche Wirtschaft. „Abschottung heißt, auf mehr Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand zu verzichten“, so Wansleben in der WirtschaftsWoche. „Als politische Mindestlösung sollte Deutschland gegenüber den 2004 beigetretenen EU-Mitgliedern nun seinen Arbeitsmarkt auf jeden Fall für alle Arbeitnehmer mit Hochschulabschluss und für weitere Berufe, bei denen offensichtlicher Fachkräftemangel besteht, vollständig öffnen.“

Großbritannien, Irland und Schweden hatten direkt nach der EU-Osterweiterung 2004 ihre Arbeitsmärkte für Bürger der neuen EU-Mitglieder geöffnet. Die anderen EU-Länder zogen allmählich nach. EU-Schutzklauseln erlauben eine Abschottung bis 2011.

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Kommentare | 7Alle Kommentare
  • 02.06.2008, 18:49 Uhrbubru

    Nachschlag von bubru,
    ein Geschäftsführer ist durch einem Osteuropäer auch zu ersetzten. Die industrie brauchte dann nur 5 oder 10 % an einen osteuropäischen Geschäftsführer entrichten.Da Deutschland ein Schönes Land noch ist, könnte der Urlaub für inder oder Chinesen ganz wegfallen.
    ist es das ,was Sie wollen ?

    Auf die Antwort ihrer Shupse bin sehr gespannt !

    Vorstandsmitglied der bundespartei WiR.-
    burkhard Zajonc
    Meine e Mail b0511665535-0001@t-online.de

  • 02.06.2008, 12:58 UhrJohn

    Verstehe ich Richtig ? Die viele faule (Ost) Deutsche konnen
    endlich von der USA nach ihre eigene Heimat zuruck gehen zu arbeiten ? Es ware wunderschon alle nur in einem Land haben!

  • 02.06.2008, 11:11 Uhrbubru

    Sehr geehrter Herr Wanzleben,

    mich würde mal interessieren, für welches Gewerbe benötigen Sie die Osteuropäer?
    Oder dürfen es vielleicht auch inder oder die Chinesen sein.
    Adidas Artikel für 2-3 € in Fernost produzieren und in Deutschland für 30-bis 90 € auf den Markt bringen, das nennt sich Gewinnoptimierung.
    Eine persönliche Frage : ihren Urlaub nehmen Sie auch für berufliche Schulungszwecke, wie Sie es dem Volk aufzwingen wollen ?
    Nehmen Sie sich ein beispiel an Herrn Carsten Maschmeyer AWD, drittreichster Niedersachse.
    Diese Aussage kommt vom ihm selbst. 4-5 % Reichensteuer (bitte nur für Milliadäre) und jeder Deutsche mit 50.000 € Jahrengehalt braucht keine Lohnsteuer zu entrichten.
    Damit wird die binnenkonjuktur angekurbelt, der kleine Mann hat mehr Geld, braucht keine Lohnerhöhung (die Hälfte von der 200 € Erhöhung in öffentliche Dienst sieht der Gehaltsempfänger sowie so nicht ) und der Staat hat durch den Mehrkonsum höhere Steuereinnahmen.

    bundesvorstand der WiR.-PARTEi
    burkhard Zajonc
    E Mail b0511665535-0001@t-online.de

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