Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2000-2005 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam Freiburg mit 50,7 Punkten auf Platz 21 und beim Dynamikranking mit 57,0 Punkten auf Platz 7. Wo Freiburg punktet – und wo nicht, zeigt die folgende Übersicht: Stärken Niveau-Ranking Bei der Ausbildungsplatzdichte, den Ausbildungsplätzen je 100 Nachfrager, lag Freiburg 2003 mit 103,7 Plät-zen unter allen untersuchten Städten auf Rang 1. Mit einer Arbeitslosenquote von 10,4 Prozent im Jahr 2005 kommt Freiburg auf Platz 5. 5,2 Prozent aller Freiburger bezogen 2005 Arbeitslosgengeld-II. Der Städte-Durchschnitt lag drei Prozentpunkte höher. Damit belegt Freiburg Platz 6. Dynamikranking Die Einwohnerzahl Freiburgs ist zwischen 2000 und 2004 um 4,3 Prozent gestiegen. Nur in Aachen wuchs die Bevölkerung stärker. Platz 2 für Freiburg im Städteranking. Zwischen 2000 und 2005 ist die Anzahl der Beschäftigten in Freiburg um 2,6 Prozent gestiegen. Platz 1 für die Breisgauer. Die Arbeitslosenquote wuchs zwischen 2000 und 2005 um +1,2 Prozentpunkte. Der Durchschnitt aller unter-suchten Städte lag bei +3,6 Prozentpunkten. Damit kommt Freiburg auf Rang 5. Schwächen Niveau-Ranking Bei der Wirtschaftsfreundlichkeit stellten 54 Prozent der im Jahr 2006 von der IW Consult befragten Unter-nehmer in Freiburg der Stadt ein positives Zeugnis aus. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 60 Prozent Posi-tivantworten. Platz 37 für Freiburg. Bei der Arbeitsplatzversorgung kam Freiburg 2005 mit 50,8 Prozent auf Platz 46. Die Arbeitsplatzversorgung ist der Anteil der sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigten zwischen 15 und 65 Jahren an den erwerbsfähigen Freiburgern. Das Arbeitseinkommen je Einwohner lag im Jahr 2005 in Freiburg mit 10.419 Euro deutlich unter dem Mittel-wert aller untersuchten Städte von 11.678 Euro. Damit kommt die Stadt auf Platz 40. Dynamikranking Die Einkommen je Beschäftigten stiegen zwischen 2000 und 2005 nur um 6,1 Prozent. Damit belegt Freiburg Platz 47. Der Durchschnitt lag bei plus 10,9 Prozent. Bei der Differenz des Saldos der Gewerbean- und abmeldungen je 1.000 Einwohner kommt Freiburg nur auf Platz 36. Im Vergleich zum Jahr 2000 legte der Wert 2004 nur um 1,4 zu (Mittelwert +2,1). Der Demografie-Index entwickelt sich negativ, er sank von 2000 bis 2005 um -4,1 (Durchschnitt: 0). Damit lan-det Freiburg auf dem 40. Platz. Der Demografie-Index umfasst die Entwicklung demografierelevanter Indikatoren von 2000-2005 wie z.B. den Anteil jüngerer bzw. älterer Einwohner, Geburtenrate, Lebenserwartung oder Er-werbsquote. Das ganze Profil von Freiburg zum Download<< zurück zur Übersicht
Freiburg: Überdurchschnittlich viele Ausbildungsplätze
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