Freiheit für Verbraucher: Sigmar Gabriel will Routerzwang verbieten

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Ein Blick auf einen DSL-Router

von Jürgen Berke

Einige Internet-Anbieter schreiben ihren Kunden vor, mit welchem Router sie online gehen dürfen. Das will Wirtschaftsminister Gabriel nun verbieten.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel gibt den Protesten einiger Hardware-Hersteller nach und will die freie Wahl der Endgeräte - eine der ersten Errungenschaften der Liberalisierung der Kommunikationsbranche - auf jeden Fall erhalten.

„Wir werden eine entsprechende Regelung in das Telekommunikationsgesetz aufnehmen“, heißt es in einem Schreiben an Routerhersteller, das der WirtschaftsWoche vorliegt. Seit anderthalb Jahren schreiben einige Internet-Anbieter wie Telefónica, Vodafone und Unitymedia ihren Kunden vor, mit welchem Router sie online gehen dürfen.

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Kunden und Hersteller müssen sich allerdings noch bis zum nächsten Jahr gedulden, bis der Routerzwang gesetzlich unterbunden wird. Gabriel will warten, bis die EU-Kommission die Verordnungen zum vernetzten Kontinent verabschiedet. Für Ralf Koenzen, Chef des Router-Herstellers Lancom, ist dies der einzige Wermutstropfen: „Sobald die Neuregelung in Kraft ist, wird niemand mehr gezwungen sein, Router einzusetzen, die potenziell unsicher sind.“

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